19. – 21.07. 2004
EIN WOCHENENDE MIT KRAKAU

Jubiläum der 45-jährigen Partnerschaft

 

PROGRAMM:

19.07.2024 Freitag            

// 21.00 Uhr:  Openair – Kino 

// Hof bei der Egidienkirche

>Eine Kooperation mit Egidienkirche,  Mobileskino und Polnische Filmwoche

20.07.2024 Samstag         

// 14.00 – 23.00 Uhr: Straßenfest

mit Konzerten, Kinderworkshops und Vernissagen

// Platz vor dem Krakauer Haus

  • Foodtruck Antonio Imbis & Getränke des Restaurants Kopernikus

14 -18 Uhr KINDERPROGRAMM

  • Workshops für Kinder (von 4 bis 16 Jahre):
    „Flechten und Backen der Krakauer Brezel“ um 14, 15, 16, 17 Uhr → ANMELDUNG
    „Kunstworkshops mit dem Drachen“  um 14, 15, 16, 17 Uhr → ANMELDUNG
  • Auf der Bühne: Wettbewerbe Interviews und Begegnungen mit Nürnberger Freunden Krakaus 

16 – 19 Uhr KUNST, VIP & more

  • 16 Uhr Eröffnung der Wandmalerei von MARCIN CZAJA im Hübnerstor
  • Begrüßung der Gäste durch die Vertreter beider Städte
  • 17 Uhr Artist in Resident: Vernissage der Ausstellung von  MILAN ZIENTARA in der Galerie im Krakauer Haus
  • 18 Uhr Vernissage INSELKUNST 2024  DOROTA HADRIAN & EMILIA NEUMANN mit einer Führung durch die Kuratorin Kasia Prusik-Lutz.

    19 – 23 Uhr KONZERTE

    • NOBUTTHEFROG ( NBG)
    • HAŃBA ( KRK)
    • JOHN Q IRRITATED (NBG)

    21.07.2024 Sonntag          

    // 16 Uhr: Billy Fog – Kindertheater ab 10 Jahre

    // Theater Pfütze

    > Eine Kooperation mit Theater Pfütze

    * SAMSTAG – STRASSENFEST

    MURAL HÜBNERSTOR

    20.07.2024 Samstag // 16 Uhr Eröffnung des Wandgemäldes im Hübnerstor-Tunnel

    Am 20. Juli um 17:00 Uhr laden wir Sie herzlich zur feierlichen Eröffnung des Wandgemäldes im Hübnerstor-Tunnel (an der Stadtmauer, nahe der U-Bahn-Station Wöhrder Wiese) ein.

    Mural „Slawischer Modernismus“ von Marcin Czaja

    Der Beginn des 20. Jahrhunderts markierte die Geburt und Entwicklung einer der wichtigsten Strömungen in Architektur und Design: des Modernismus. Deutsche Architekten wie Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, die mit dem Bauhaus verbunden waren, gehörten zu den herausragendsten Vertretern dieser Bewegung. Sie glaubten, dass die Schönheit eines Gebäudes hauptsächlich durch seine Funktionalität bestimmt wird. Das Gebäude sollte ein fast abstraktes Werk sein, frei von jeglichem Zierrat.

    In Polen jedoch, wie auch in anderen Ländern, entstand eine Art lokaler modernistischer Stil, der diese moderne Form mit Elementen verband, die von Volkstümlichkeit, Spiritualität oder slawischen Mythen inspiriert waren. Marcin Czaja greift in seinem Projekt genau solche Beispiele des Krakauer Modernismus auf. Das Wandgemälde, das er für Nürnberg entworfen hat, nutzt Motive aus Reliefs über den Türen Krakauer Wohnhäuser. Diese Skulpturen beziehen sich hauptsächlich auf die erwähnte slawische Mythologie, aber auch auf völlig „profanische“ Darstellungen (z.B. eine Frau, die Getreide erntet). Die Farben des Wandgemäldes sind von den Farben der Natur inspiriert, da die Natur – Fauna und Flora – und der mit ihr verbundene Mensch die Hauptelemente dieser Arbeit sind.

    Die Lage des Wandgemäldes hat auch eine symbolische Bedeutung – es befindet sich in einem Tunnel, der den grünen, „natürlichen“ und sich ständig erneuernden Teil Nürnbergs (Wöhrder Wiese) mit dem historischen Zentrum (dem kulturellen Kern der Stadt) verbindet.

    Das Projekt wird kuratiert von Kasia Prusik-Lutz

    Marcin Czaja, geboren 1983 in Częstochowa. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau im Fachbereich Malerei, wo er derzeit als Dozent im Ersten Malereiatelier unter der Leitung von Prof. Mirosław Sikorski arbeitet. Seinen Magisterabschluss machte er 2011 im Atelier von Prof. Jacek Waltos. 2021 verteidigte er unter der Leitung von Prof. Mirosław Sikorski seine Doktorarbeit mit dem Titel „Limbo – das Bild als räumliches Objekt“. Er ist Autor vieler Wandgemälde in ganz Polen. Neben der monumentalen Malerei beschäftigt er sich auch mit Zeichnung und Grafikdesign.

     

     

    ARTIST IN RESIDENCE:

    20.07.2024 Samstag // 17 Uhr Vernissage der Ausstellung von MILAN ZIENTARA 

    in der Galerie im Krakauer Haus

    Das Artist-in-Residence-Programm ermöglicht es Künstlern, für einen bestimmten Zeitraum an einem bestimmten Ort zu arbeiten. Es bietet ihnen Arbeitsraum, Unterkunft und die Möglichkeit zur Interaktion mit der lokalen Gemeinschaft.

    Anfang dieses Jahres haben das Krakauer Haus und die Akademie der Bildenden Künste Krakau einen Open Call für Studierende des letzten Jahres und Doktoranden angekündigt. Im Mai haben wir den Gewinner des Wettbewerbs kennengelernt, der vom 16.6. bis 26.7. in Nürnberg zu Gast sein wird.

    Die Residenz ist möglich dank der Zusammenarbeit des Krakauer Hauses mit dem Amt für Internationale Beziehungen, der Atelier Ausstrasseneun, der Akademie der Bildenden Künste Krakau und mit Unterstützung der Kultureinrichtungen der Stadt Nürnberg: Kreisgalerie, Kunsthalle, Germanisches Nationalmuseum, Neues Museum sowie einzelner Kulturschaffender, denen wir bereits heute herzlich für die Zusammenarbeit danken!

    Die Residenz beginnt am 16. Juni und endet mit einer Ausstellung, die am 20. Juli eröffnet wird.

    Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass unserer Residenzkünstler 2024 ist: MARCEL MILAN ZIENTARA

     

     

    INSELKUNST:

    20.07.2024 Samstag // 18 Uhr Vernissage der INSELKUNST 2024 DOROTA HADRIAN & EMILIA NEUMANN 

    mit einer Führung durch die Kuratorin Kasia Prusik-Lutz

    Die siebtete Ausgabe der InselKunst findet in diesem Jahr vom 20.7. – 22.9.2024 statt. 

    Wir präsentieren Werke der beiden Künstlerinnen: Emilia Neumann (DE) und Dorota Hadrian (PL)

    Emilia Neumann und Dorota Hadrian schaffen auf ihre eigene Art und Weise beeindruckende Werke, die tiefgründige Gefühle und Gedanken hervorrufen.

    Emilia Neumann weckt haptische Gefühle in uns. Sofort spürt man den trockenen Gips unter den Fingernägeln – ihre Arbeiten sind bildhauerisch und sinnlich. Besonders begeisternd ist ihre malerische Kraft, die Arbeiten sind riesig, monumental, aber gleichzeitig filigran und sehr poetisch. Durch die erkennbaren industriellen Formen beginnen die Objekte, neben ihrer ästhetischen Kraft, sehr subtil eine neue, kritische Geschichte zu erzählen.
    Emilia ist Bildhauerin großformatiger Objekte. Absolventin der HfG Offenbach. Preisträgerin zahlreicher, renommierter Auszeichnungen. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

    Dorota Hadrian greift in ihrer künstlerischen Tätigkeit auf die ikonographischen Muster der klassischen europäischen Kunstgeschichte zurück. Sie operiert mit kulturellen, vielschichtigen Anspielungen, Zitaten und Verweisen. Ihr Forschungsthema ist der Kampf gegen Stereotypen in Popkultur und Zeitgeist. Die Haupt Ausdrucksmittel der Künstlerin sind Skulptur, Video und Malerei. 

    Dorota ist bildende Künstlerin, Autorin von Filmdekorationen. Absolventin der Akademie der Schönen Künste in Krakau. Doktorantin an der Fakultät für Kunst der Pädagogischen Universität in Krakau, lebt und arbeitet in Bytom und Krakau.

     

     

    KONZERTE:

    20.07.2024 Samstag // 19-23 Uhr OPEN AIR Bühne vor dem Krakauer Haus

    NOBUTTHEFROG ( NBG)

    Nobutthefrog machen zauberhaften Indie-Folk, der ihr Publikum daran erinnert, welche Schönheit in der Welt verborgen liegt. Das Zusammenspiel zwischen Geige, Gitarre und zweistimmigem Gesang öffnet einen Raum für Verbundenheit, Frieden und ein Gespür für das, was wirklich zählt. Das Duo zieht es immer wieder raus in die Welt, um in der Natur und am Meer Glück und Inspiration fürs Leben zu finden. Ihre Lieder bringen dich ins Hier und Jetzt, setzen Impulse für all das Neue, das für dich bereit liegt. Nobutthefrog ermutigen durch ihre Songs: Du hast dein Leben selbst in der Hand, also fang an, es entsprechend zu gestalten! 

    www.nobutthefrog.com

    HAŃBA ( KRK)

    Das rebellische Hinterhoforchester „Hańba!“ (Deutsch: „Schande!“) ist ein fiktives Konzept, dessen Protagonisten das Übel der Welt um sie herum an der Wende der 1930er und 1940er Jahre mit den Worten bekannter (Tuwim, Broniewski) und weniger bekannter (Szymanski, Ginczanka, Szenwald und andere) Dichter der Zwischenkriegszeit stigmatisieren.

    Im Jahr 2018 wurde die Band mit dem Polityka-Pass ausgezeichnet „für eine musikalische, literarische und politische Rekonstruktion, die einen überraschenden Effekt hat: Sie erfrischt kreativ die Formel von Folk und Punk und beschreibt gleichzeitig präzise die heutigen polnischen Konflikte und Bedrohungen“.

    Im Jahr 2020 wurde Hańba! einen Fryderyk für das Kurzspielalbum „1939“ erhalten. – Album des Jahres in der Kategorie Weltmusik. Orkiestra zbuntowana ist außerdem Gewinner des Grzegorz-Ciechowski-Preises (2017) und des Czesław-Niemen-Preises (Neue Tradition 2014).

    http://hanba1926.pl

     

    JOHN Q IRRITATED (NBG)

    Das groovt und hat Zähne, Vorsicht!!! Den Sümpfen New Orleans entstiegen haben sich hier drei musikalische Querköpfe gefunden, um ihre Vision aus New Orleans Jazz, dreckigem Secondline Groove und einem Quäntchen 60ies Pop zu verwirklichen. Gekonnt in die Gegenwart transferiert, werden Trends und Traditionen über Bord geworfen – freigeistige Revolution ist die Devise!!! Und eine Priese Voodoo muss wohl auch im Spiel sein, denn anders ist diese verwunschen schöne musikalische Mischung nicht zu erklären, die mit ihrem Groove dem Publikum schon mal gehörig in den Hintern tritt und ebensolches mit einem verschmitzten Grinsen über die Tanzfläche schickt.

    the John Q Irritated(to some known as hot klub)New Orleans Funk & Soul

    www.johnqirritated.de

     

    Eine Kooperation von Krakauer Haus &, Amt für Internationale Beziehungen mit Mobileskino, Polnische Filmwoche,Theater Pfütze, Figuren Theater Krakau, Restaurant Kopernikus