INSELKUNST
Eine Kunstbegegnung im öffentlichen Raum der Insel Schütt. Ein jährlich stattfindendes Projekt, zu welchem Krakauer und Nürnberger Künstlerinnen und Künstler eingeladen werden. Die Werke werden innerhalb der Insel Schütt in Nürnberg präsentiert. Das Projekt wird von Anfang an von Kasia Prusik-Lutz kuratiert.
Inselkunst ist ein jährlich stattfindendes Projekt für Kunst im öffentlichen Raum in Nürnberg, das als langfristige, prozessorientierte Plattform an der Schnittstelle von kuratorischer Praxis, urbanem Raum und zeitgenössischen Formen sozialer Interaktion entwickelt wird. Das Projekt versteht sich als offene Struktur, die die Insel Schütt durch ortsspezifische künstlerische Interventionen jeweils neu aktiviert. Anstelle eines vorab definierten kuratorischen Themas konzentriert sich Inselkunst auf die Schaffung von Bedingungen, unter denen Bedeutung im Zusammenspiel von Werk, Ort und Publikum emergiert. Der Projektraum fungiert als temporäres Feld der Aushandlung, in dem künstlerische Arbeiten in die alltägliche urbane Struktur eingeschrieben werden und institutionelle Präsentationslogiken bewusst überschreiten. Die Arbeiten richten sich sowohl an ein kunstaffines Publikum als auch an zufällige Passant*innen im Stadtraum. Ein zentrales Merkmal von Inselkunst ist seine Kontinuität und evolutionäre Struktur. Das Projekt entwickelt sich über Jahre hinweg als dynamische Plattform künstlerischer Produktion und Vermittlung und etabliert nachhaltige Netzwerke zwischen Künstler*innen, urbanen Kontexten sowie lokalen und internationalen Kunstzusammenhängen. Inselkunst begreift den öffentlichen Raum als komplexes, sich kontinuierlich veränderndes System. Die präsentierten Arbeiten stabilisieren keine Bedeutungen, sondern eröffnen Prozesse der Wahrnehmung, in denen Erfahrung, Erinnerung und Kontext permanent neu verhandelt werden. Inselkunst wurde von Kasia Prusik-Lutz initiiert und wird von ihr als eigenständige kuratorische Plattform mit internationaler Ausrichtung kontinuierlich weiterentwickelt. Der Fokus liegt auf dem Aufbau langfristiger Beziehungen zwischen Künstler*innen, Städten sowie institutionellen und unabhängigen Kunststrukturen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Austausch zwischen Nürnberg und Krakau.
Im Jahr 2016 wurde unter dem Titel „20“ eine Jubiläumsausstellung im öffentlichen Raum der Städte Nürnberg und Krakau realisiert, die künstlerische Arbeiten aus beiden Städten in einen gemeinsamen urbanen Kontext brachte.
(Mehr Informationen zum Projekt „20“ finden Sie hier: Ausstellung „20“)
Die Ausstellung stieß in beiden Städten auf eine sehr positive Resonanz und wurde daraufhin als langfristiges kuratorisches Format weiterentwickelt. Das Krakauer Haus entschied, das Projekt fortzuführen. Seit 2017 wird es unter dem Namen „Inselkunst“ kontinuierlich als kuratorische Plattform weitergeführt und inhaltlich sowie strukturell weiterentwickelt.
Im Folgenden finden Sie eine Dokumentation der Ausgaben von 2017 bis heute.
.
Magdalena Lazar InselKunst 2025
Thomas May InselKunst 2025
Emilia Neumann InselKunst 2024
Dorota Hadrian InselKunst 2024
Rudyard Schmidt InselKunst 2023
Bartosz Węgrzyn InselKunst 2023
Aldona Kut ( InselKunst 2022)
Sebastian Kuhn ( InselKunst 2022)
Dashdemed Sampil ( InselKunst 2021)
Martyna Kielesińska & Cyryl Polaczek ( InselKunst 2021)
Bartosz Kokosiński ( InselKunst 2020)
Philipp Eyrich ( InselKunst 2020 )
Kinga Nowak (InselKunst 2019)
Mateusz von Motz (InselKunst 2019)
Michalina Bigaj (InselKunst 2018)
Urban Hüter (InselKunst 2018)
Kornel Janczy (InselKunst 2017)
Caspar Hüter (InselKunst 2017)
Grafik: Kasia Prusik-Lutz

























