POLNISCHE FILMWOCHE
Im April 2005 wurde die Polnische Filmwoche in Nürnberg von Grażyna Wanat in Zusammenarbeit mit Grażyna Słomka initiiert.
Die erste Ausgabe stieß beim Publikum auf eine außergewöhnlich positive Resonanz, wodurch sich das Format schnell als feste und kontinuierlich weiterentwickelte Plattform für polnische Filmkunst in Nürnberg etablierte. Seitdem präsentiert die Polnische Filmwoche jährlich ein vielfältiges Programm aktueller und klassischer polnischer Filmproduktionen und hat sich zu einem wichtigen Bestandteil des städtischen Kulturkalenders entwickelt.
Über viele Jahre hinweg fand die Veranstaltung im Kino Cinecittà Nürnberg statt. Ab dem Jahr 2026 zieht die Polnische Filmwoche ins Filmhaus Nürnberg um und erweitert dort ihr kuratorisches Profil sowie das Programm um neue Formate und inhaltliche Schwerpunkte.
Aktuelle Informationen finden Sie hier:
„Fajny Film“ e. V.
Die über 1000-jährige Geschichte der deutsch-polnischen Nachbarschaft hat gute und schlechte Zeiten erlebt. Damit das Verhältnis zwischen den Menschen unabhängig von der politischen Situation gut wird und bleibt, wollen wir Verständnis für das Andersartige und Fremde wecken, Toleranz und kulturelle Vielfalt, aber auch Interesse für die Filmkunst fördern und politische Diskussionen anregen.
Um diese Ziele zu realisieren hat eine Gruppe von Enthusiastinnen und Enthusiasten den Verein „Fajny Film“ gegründet. Der, unserer Meinung nach, für beide Sprachen verständliche Vereinsname gibt die Hauptrichtung unserer Aktivitäten wieder.
Als einen Schritt in Richtung offene Stadtgesellschaft sehen die Vereinsgründer/innen nämlich die Durchführung der jährlich stattfindenden Polnischen Filmwoche sowie die Realisation von anderen internationalen Kulturprojekten für ein breites Publikum.
Festivalleitung:
seit 2026 Renata Kopyto
2005-2025 Grażyna Wanat
Förderer: Stadt Nürnberg; Stadt Krakau-Krakauer Festivalbüro; Krakauer Haus
Foto:
Sabine Richter, Jutta Missbach, Silvie Preusser, Kasia Jagusch, Joanna Doepfert, Kasia Prusik-Lutz, Agata Kamińska, Grażyna Wanat
© Jutta Missbach
Plakat: Kasia Prusik-Lutz