Foto: Wodna Masa Krytyczna

Grafik: Kasia Prusik-Lutz

ART WEEKEND

9. Oktober, Freitag  19.00 – 21.00 Uhr 

10. Oktober, Samstag 11.00 – 18.00 Uhr

11. Oktober, Sonntag 11.00 – 16.00 Uhr

VERNISSAGE & PERFORMANCE

10. Oktober, Samstag 18.00 Uhr

AUSSTELLUNG

bis 13. November, donnerstags & freitags 14.00– 18.00 Uhr

IN MOTION

Kurze Animationsfilme von Studierenden und Absolvent*innen der Akademien der Bildenden Künste Krakau und Nürnberg

IN MOTION bringt Arbeiten von Studierenden und Absolvent*innen der Akademie der Bildenden Künste Krakau (ASP Kraków) und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (AdBK Nürnberg) zusammen.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl kurzer Animationsfilme, die unterschiedliche künstlerische Haltungen, Techniken und Formen des bewegten Bildes sichtbar machen. Zeichnung, Collage, Objekt, digitale Animation und experimentelle Verfahren treffen auf persönliche Geschichten, Beobachtungen und freie visuelle Erzählungen.

Gleichzeitig ist IN MOTION auch ein Einblick in die Themen und Stimmungen, die junge Künstler*innen heute beschäftigen. Viele der Arbeiten sind von einer gewissen Unruhe geprägt, von Unsicherheit, Veränderung, Überforderung oder der Suche nach Orientierung. Andere sind spielerisch, absurd, poetisch oder überraschend leicht. Gerade in dieser Unterschiedlichkeit entsteht ein spannendes Bild der Gegenwart.

Die Filme wirken dabei fast wie ein Seismograf ihrer Zeit: Sie spiegeln persönliche Erfahrungen, aber auch größere gesellschaftliche Fragen und Spannungen wider. Was beschäftigt eine junge Generation? Wie erleben junge Künstler*innen ihre Gegenwart – und mit welchen Bildern finden sie dafür eine eigene Sprache?

Dabei geht es nicht nur um Animation als Technik, sondern um die besondere Möglichkeit des bewegten Bildes, Gedanken, Gefühle und Wirklichkeiten in kurzer Form sichtbar zu machen. Ein gezeichnetes Bild beginnt sich zu verändern, ein Objekt wird lebendig, ein Raum verwandelt sich – und plötzlich entsteht eine neue Perspektive.

IN MOTION schafft einen Dialog zwischen zwei Kunsthochschulen und zwei Städten. Die Arbeiten unterscheiden sich in ihrer Form und ihrem Zugang, verbinden sich jedoch in der gemeinsamen Suche nach neuen Möglichkeiten, mit Bild, Zeit und Bewegung zu erzählen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und vielleicht auch ein wenig darüber nachzudenken, in welcher Welt wir uns gerade bewegen.

BETEILIGTE KÜNSTLER*INNEN:

Amanda Bahle (DE)
Oliwia Baran (PL)
Alicja Bodziony (PL)
Florentyna Cieślak (PL)
Katarina Gertli (PL)
Kim Gundel (DE)
Dobrawa Nosko (PL)
Magdalena Ozen (PL)
Jaehee So (DE)
Julia Stawiarczyk (PL)
Marceli Zając (PL)