DOMINIK STANISŁAWSKI

MAXIKUNST- DER KREIS

7. NOVEMBER / Samstag/  17 UHR

Vernissage

MAXIKUNST-DER KREIS

Ehem. Sparkasse Maximilianstr. 41, 90429 Nürnberg

Gruppenausstellung, kuratiert von: Pirko Schröder

Während eines 3-wöchigen Aufenthalts in Nürnberg könnte ein Künstler aus Krakau in einem Atelier im Herzen des alternativen Stadtteils Gostenhof auf ihre/seine Arbeit konzentrieren.
Dominik Stanislawski präsentierte seine Arbeit „ATELIERFENSTER“ während der GOHO-Ateliertage, seine nächste Realisierung ist in der Gruppenausstellung MAXIKUNST zu sehen.

Foto: Kasia Prusik-Lutz

Foto: Dominik Stanislawski

Dominik Stanisławski
*1979 in Łódz

Visueller Künstler, Doktor der schönen Künste. Absolvent der Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Krakau. Er hat auch Philosophie an der Jagiellonen Universität Krakau studiert.

Dominik Stanisławski arbeitet als Assistenzprofessor an seiner Alma Mater im Interdisziplinären Studio unter der Leitung von Prof. Zbigniew Sałaj und leitet sein eigenes Programm mit Schwerpunkt Fotografie. 

Er ist Mitglied des Programmbeirats des Somaesthetics and the Arts Center, einer Einrichtung, die innerhalb der Akademie in Zusammenarbeit mit Prof. Richard Shusterman von der Florida Atlantic University gegründet wurde. Außerdem ist er Dozent und Kurator an der Galerie der Fakultät für Malerei der Akademie der Schönen Künste in Krakau.

Dominik ist zudem Kurator und Koordinator von Aktivitäten rund um die Kreativstudios im Haus der Utopie – Internationales Zentrum für Empathie, das sich mit der nicht-theatralischen Programmlinie des Łaźnia Nowa Theaters in Kraków Nowa Huta beschäftigt. 

Er arbeitet u. a. mit der Stiftung Imago Mundi an dem Projekt Ideal City zusammen. Er ist Mitglied des Programmrats der Stiftung Imago Mundi, die umfangreiche Forschungsprogramme unter Einbeziehung von Instrumenten der zeitgenössischen Kunst durchführt.

Dominik Stanisławski ist Mitglied des Künstlerkollektivs O.W.L., das eine Haltung der nicht-autoritären Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Themen des kulturellen Raums verkörpert und im Medium (Metamedium) der Installation, verstanden als das so genannte erweiterte Feld, arbeitet.

Als Kurator und Designer ist er mit Prof. Zbigniew Sałaj an der Galerie Kuns(z)t am Goethe-Institut in Krakau tätig. 

Im Team unter der Leitung von Prof. Roman Nowobilski vom Collegium Medicum der Jagiellonen-Universität ist er ebenfalls aktiv. Hier beschäftigt man sich mit der Rehabilitation von Patienten mit inneren Krankheiten unter dem Aspekt der zeichnerischen Visualisierung von Phantomerfahrungen beschäftigt. 

Im akademischen Jahr 2023/24 wird Dominik an der Fakultät für Polonistik der Jagiellonen-Universität das Fach Fotografie – Rolle in der Kommunikation und in sozialen Funktionen unterrichten.

Dominik Stanisławski arbeitet in folgenden Medien: Fotografie, Video, Installation, Objektkunst, Performance und Field Recording, Zeichnung und Malerei, fotodokumentarische und filmische Formen sowie Ausstellungsszenografie.

In seiner künstlerischen Praxis nehmen Aktivitäten an der Grenze zwischen analogen und digitalen Medien, die Bilder aufzeichnen und verarbeiten, einen besonderen Platz ein, während die zentrale Achse seiner Suche die Kategorie des Unfalls (Crash) und, weiter gefasst, die Zirkulation kommunikativer Akte im Kontext der beschleunigten Post-Internet-Realität bleibt.

Kooperation zwischen: Kreis Galerie, Krakauer Haus und Stadt Nürnberg

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