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HINTER DEM SIEBTEN SEE. Kaschubei

30 Mai|18:30

Veranstalter: Krakauer Turm Verein

Eintritt: frei

Reservierung / Info: info@krakauer-turm.de

HINTER DEM SIEBTEN SEE. KASCHUBEI.

30. Mai 18.30 Uhr VERNISSAGE

In den letzten 100 Jahren haben sich die Kaschubei – und das ganze Pommerellen (eine sich über südöstliche Teile der Ostseeküste Polens erstreckende historische Landschaft an der Weichselmündung) – bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Städte, die früher einige Tausend Einwohner hatten, zählen heute mehrere Tausend und mehr. Alte Dorfhäuser wurden durch moderne Häuser ersetzt. Von den engen, befestigten Wegen, auf denen Pferdekutschen fuhren, sind lediglich Erinnerungen geblieben. Nur die Landschaft ist unveränderlich: die Hügel der „Kaschubischen Schweiz“, eine Fülle von Seen, Wäldern und schließlich ein Gefühl der Einzigartigkeit und der geheimnisvollen Gegend.
Die Fotografien von Wojsław Brydak zeigen diese Landschaft, unabhängig von historischen Veränderungen, Änderungen der Grenzen, Sitten und Amtssprachen. Die Landschaft betrachtet es gleichgültig; es hat nichts mit menschlichem Trubel zu tun. Abhängig von dem gemächlichen Rhythmus der Natur ist sie im Grunde selbst die Natur. Und dazu ein Märchen.
Für den Autor war „der emotionale Kontakt zur Natur“ ein aus-reichender Grund, auf den Auslöser zu drücken – so schreibt Dr. Zofia Watrak im Katalog seiner Ausstellung. Die bekannten und schon vielmals in Prospekten gesehenen Seen betrachtet der Autor so, wie sie noch niemand früher gesehen hat; wie ein Maler fotografiert er grundsätzlich das Licht. Es ändert die Farben und erzeugt eine besondere und wechselnde Stimmung. Fotografien sind keine einfache Bildaufzeichnung, sondern eine Übertragung erlebter Emotionen“.
Wojsław Brydak (geboren 1942 in Krakau) fotografiert nicht nur. Als ausgebildeter Pianist und Bühnenregisseur ist er Autor von einigen Theaterstücken, er ist auch Publizist und Übersetzer (aus dem Englischen) von mehr als 20 Romanen und Erzählungssammlungen, u. a. von Woody Allen, Ken Kesey, Salman Rushdie und John Updike.
Im Oktober 2018 ist im Posener Verlag „Rebis“ sein Roman „Poste restante“ über junge Künstler aus Sopot in den 60-er Jahren (Swinging Sixties) des letzten Jahrhunderts erschienen.

Musikalisch begleitet die Vernissage Georgiy Lomakov, Konzertmeister der Violoncelli der Magdeburger Philharmonie und international gefragter Solist. Er spielt die Sonate für Violoncello solo op.8 (1915) von Zoltán Kodály (1882-1967).
Georgiy Lomakov begann seine internationale Kariere in Nürnberg und er gastierte bereits im KrakauerHaus im April`97 und Februar`98. Im Juni`98 errang Georgiy den ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“.

Foto: W. Brydak

Details

Datum:
30 Mai
Zeit:
18:30
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

Krakauer Turm e.V.
E-Mail:
info@krakauer-turm.de
Website:
https://krakauer-turm.de

Veranstaltungsort

Krakauer Haus
Hintere Insel Schütt 34
Nürnberg, 90403