{"id":2610,"date":"2018-06-08T12:52:53","date_gmt":"2018-06-08T10:52:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?p=2610"},"modified":"2021-03-16T23:27:21","modified_gmt":"2021-03-16T22:27:21","slug":"inselkunst-kunst-im-oeffentlichen-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/2018\/06\/08\/inselkunst-kunst-im-oeffentlichen-raum\/","title":{"rendered":"KUNST: INSELKUNST 2018 &#8211; Kunst im \u00f6ffentlichen Raum"},"content":{"rendered":"\n\n[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;]\n\t\t[et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;]\n\t\t\t[et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220;]<h2><span style=\"color: #6b6b6b;\">8 JUNI<\/span><\/h2>\n<p><\/p>\n\n<!-- divi:gallery {\"ids\":[2611,2612,2613,2614,2615],\"columns\":3} -->\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"424\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst300.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2611\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=2611\" class=\"wp-image-2611\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst300.jpg 300w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst300-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"490\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2612\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=2612\" class=\"wp-image-2612\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018.jpg 735w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"490\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018a.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2613\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=2613\" class=\"wp-image-2613\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018a.jpg 735w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/inselkunst2018a-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"365\" height=\"548\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/michalina_bigaj.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2614\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=2614\" class=\"wp-image-2614\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/michalina_bigaj.jpg 365w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/michalina_bigaj-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"365\" height=\"548\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/urban_huetter.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2615\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=2615\" class=\"wp-image-2615\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/urban_huetter.jpg 365w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/urban_huetter-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n<!-- \/divi:gallery -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p><strong>InselKunst 2018:<br>Michalina Bigaj (Krakau) + Urban H\u00fcter (N\u00fcrnberg)&nbsp;<br><\/strong><strong>Ein j\u00e4hrlich stattfindendes Projekt, zu welchem Krakauer und N\u00fcrnberger K\u00fcnstler eingeladen werden. Die Werke werden innerhalb der Insel Sch\u00fctt pr\u00e4sentiert.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p>Bereits in seiner zweiten Ausgabe findet 2018 die &#8222;Inselkunst&#8220; statt. Vom 8. Juni bis 31. Juli begegnen sich die polnische K\u00fcnstlerin Michalina Bigaj aus Krakau und Urban H\u00fcter aus N\u00fcrnberg in ihren Werken auf der der Insel Sch\u00fctt.&nbsp;<strong>Michalina Bigaj<\/strong>&nbsp;widmet sich in ihren Installationen, Video-Kunstwerken und Fotografien dem Finden der Balance zwischen Natur und Kultur. Ihre Installation in Form einer Neonr\u00f6hre wird sich mit der Interpretation des Begriffes \u201eHorizont\u201c in Bezug auf die Wahrnehmung im Sinne eines Wahrnehmungsfeldes besch\u00e4ftigen: Was versteckt sich hinter dem n\u00e4chsten Geb\u00e4ude? Wie viele Wahrnehmungsfelder m\u00fcssen wir passieren, bis die Stadt endet? Wie viele, bis die n\u00e4chste Stadt beginnt? Wie weit muss man sich entfernen, um dies zu \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen? Ist es m\u00f6glich, dass man sich \u00fcberhaupt nicht bewegen muss?&nbsp;<strong>Urban H\u00fcters<\/strong>&nbsp;Werke reichen von ironisch angehauchten Installationen zu postindustriellen Kreaturen. Seine Installation am Krakauer Haus thematisiert die Umgestaltung des Nat\u00fcrlichen, Sch\u00f6nen durch manipulative Eingriffe zum Missgestalteten, Schmerzhaften.<\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p><strong>Vernissage: 8. Juni, 19 Uhr im Krakauer Haus, Ausstellungsdauer: 8.Juni \u2013 30. September 2018<br>Ort: Insel Sch\u00fctt &#8211; Kunst in \u00f6ffentlichen Raum<\/strong><\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p><strong>Urban H\u00fcter&nbsp;<\/strong>(geb. 1982) stammt aus Frankfurt am Main und studierte an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in N\u00fcrnberg. Er war Meistersch\u00fcler bei Prof. Ottmar H\u00f6rl. H\u00fcter spielt mit allt\u00e4glichen Gegenst\u00e4nden, gibt ihnen einen neuen Charakter. Seine Werke reichen von ironisch angehauchten Installationen zu postindustriellen Kreaturen. H\u00fcter lebt in N\u00fcrnberg und hat sein k\u00fcnstlerisches Zuhause auf AEG gefunden. H\u00fcter wird ein Objekt an der Seitenwand des Krakauer Hauses anbringen, das an einen Blumenkelch erinnern wird, der mit einem dicken Kabel, das vertikal an der Wand montiert ist, verbunden sein wird. Es wird sich um ein Gebilde aus Kunststoffv\u00f6geln, sog. \u201eLockv\u00f6geln, wie sie \u00fcblicherweise f\u00fcr die Jagd verwendet werden, handeln. Den \u00e4u\u00dferen Kelch bilden viele Kopflose m\u00e4nnliche Entenv\u00f6gel, w\u00e4hrend sich in dessen Innerem kleine Entchen befinden, die zu einer Art Mischwesen zusammengewachsen sind, verschmolzen zu einem unbeweglichen Klumpen Materie. Das Blumengebilde erscheint freundlich, fr\u00f6hlich \u2013 doch nur auf den ersten Blick: Urban H\u00fcter orientiert sich in seiner Arbeit am \u201eMorphen\u201c, einem aus der Computer-Welt stammenden Begriff, der das Montieren mehrere Motive ineinander beschreibt. H\u00fcters Morphing soll trotz aller vorgeblichen Fr\u00f6hlichkeit schmerzhaft sein: Das Sch\u00f6ne, Liebliche scheint bei n\u00e4herer Betrachtung missgestaltet. Er m\u00f6chte an die Eingriffe des Menschen in nat\u00fcrliche Prozesse und an gesellschaftliche Entwicklungen wie Abh\u00e4ngigkeiten, Gleichschaltungen und Protektionissmus erinnern.&nbsp;<br><strong>Michalina Bigaj<\/strong>&nbsp;(geb. 1991) studierte in Krakau und Berlin Kunst und widmet sich in ihren Installationen, Video-Kunstwerken und Fotografien dem Finden der Balance zwischen Natur und Kultur. Sie untersucht das fehlende Gleichgewicht zwischen der heutigen Zivilisation und der Umwelt. Da der Mensch sich die Umwelt zu eigen gemacht hat und sie nach seinen W\u00fcnschen und Ma\u00dfst\u00e4ben ausnutzt und formt, sucht Michalina Bigaj nach den Momenten, in denen der Mensch sich seiner untergeordneten Rolle im Hinblick auf die allumfassende \u00dcbermacht der Natur bewusst wird. Sie erz\u00e4hlt in ihren Arbeiten von der Sehnsucht nach der R\u00fcckkehr zu ihr.&nbsp;<br>Michalina Bigajs Arbeit erz\u00e4hlt von der Sch\u00f6nheit der Natur um uns herum. Sie thematisiert die immer gr\u00f6\u00dfere Abstumpfung des Menschen in Bezug auf die ihn umgebende Natur \u2013 insbesondere in der Stadt. Ihre Plastikpflanzen, die eine Art gr\u00fcnen Vorhang darstellen werden, sollen ein Kommentar der selbstverst\u00e4ndlichen Inbesitznahme der Stadtnatur durch den Menschen sein, denn der Mensch vertreibt die sie, wo es ihm passt, aus der Stadt, formt und biegt die Pflanzen- und Tierwelt gerade hier nach seinen W\u00fcnschen zurecht und entzieht ihr den Raum.<br>Kuratiert wird die Ausstellung von Kasia Prusik-Lutz.<\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p>Foto: Kasia Prusik-Lutz<\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->\n\n<!-- divi:paragraph -->\n<p><strong>Eine Veranstaltung des Kulturzentrums im Krakauer Haus<\/strong><\/p>\n<!-- \/divi:paragraph -->[\/et_pb_text][\/et_pb_column]\n\t\t[\/et_pb_row]\n\t[\/et_pb_section]\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8 JUNI InselKunst 2018:Michalina Bigaj (Krakau) + Urban H\u00fcter (N\u00fcrnberg)&nbsp;Ein j\u00e4hrlich stattfindendes Projekt, zu welchem Krakauer und N\u00fcrnberger K\u00fcnstler eingeladen werden. 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Die Werke werden innerhalb der Insel Sch\u00fctt pr\u00e4sentiert.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bereits in seiner zweiten Ausgabe findet 2018 die \"Inselkunst\" statt. Vom 8. Juni bis 31. Juli begegnen sich die polnische K\u00fcnstlerin Michalina Bigaj aus Krakau und Urban H\u00fcter aus N\u00fcrnberg in ihren Werken auf der der Insel Sch\u00fctt.&nbsp;<strong>Michalina Bigaj<\/strong>&nbsp;widmet sich in ihren Installationen, Video-Kunstwerken und Fotografien dem Finden der Balance zwischen Natur und Kultur. Ihre Installation in Form einer Neonr\u00f6hre wird sich mit der Interpretation des Begriffes \u201eHorizont\u201c in Bezug auf die Wahrnehmung im Sinne eines Wahrnehmungsfeldes besch\u00e4ftigen: Was versteckt sich hinter dem n\u00e4chsten Geb\u00e4ude? Wie viele Wahrnehmungsfelder m\u00fcssen wir passieren, bis die Stadt endet? Wie viele, bis die n\u00e4chste Stadt beginnt? Wie weit muss man sich entfernen, um dies zu \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen? Ist es m\u00f6glich, dass man sich \u00fcberhaupt nicht bewegen muss?&nbsp;<strong>Urban H\u00fcters<\/strong>&nbsp;Werke reichen von ironisch angehauchten Installationen zu postindustriellen Kreaturen. Seine Installation am Krakauer Haus thematisiert die Umgestaltung des Nat\u00fcrlichen, Sch\u00f6nen durch manipulative Eingriffe zum Missgestalteten, Schmerzhaften.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Vernissage: 8. Juni, 19 Uhr im Krakauer Haus, Ausstellungsdauer: 8.Juni \u2013 30. September 2018<br>Ort: Insel Sch\u00fctt - Kunst in \u00f6ffentlichen Raum<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Urban H\u00fcter&nbsp;<\/strong>(geb. 1982) stammt aus Frankfurt am Main und studierte an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in N\u00fcrnberg. Er war Meistersch\u00fcler bei Prof. Ottmar H\u00f6rl. H\u00fcter spielt mit allt\u00e4glichen Gegenst\u00e4nden, gibt ihnen einen neuen Charakter. Seine Werke reichen von ironisch angehauchten Installationen zu postindustriellen Kreaturen. H\u00fcter lebt in N\u00fcrnberg und hat sein k\u00fcnstlerisches Zuhause auf AEG gefunden. H\u00fcter wird ein Objekt an der Seitenwand des Krakauer Hauses anbringen, das an einen Blumenkelch erinnern wird, der mit einem dicken Kabel, das vertikal an der Wand montiert ist, verbunden sein wird. Es wird sich um ein Gebilde aus Kunststoffv\u00f6geln, sog. \u201eLockv\u00f6geln, wie sie \u00fcblicherweise f\u00fcr die Jagd verwendet werden, handeln. Den \u00e4u\u00dferen Kelch bilden viele Kopflose m\u00e4nnliche Entenv\u00f6gel, w\u00e4hrend sich in dessen Innerem kleine Entchen befinden, die zu einer Art Mischwesen zusammengewachsen sind, verschmolzen zu einem unbeweglichen Klumpen Materie. 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Da der Mensch sich die Umwelt zu eigen gemacht hat und sie nach seinen W\u00fcnschen und Ma\u00dfst\u00e4ben ausnutzt und formt, sucht Michalina Bigaj nach den Momenten, in denen der Mensch sich seiner untergeordneten Rolle im Hinblick auf die allumfassende \u00dcbermacht der Natur bewusst wird. Sie erz\u00e4hlt in ihren Arbeiten von der Sehnsucht nach der R\u00fcckkehr zu ihr.&nbsp;<br>Michalina Bigajs Arbeit erz\u00e4hlt von der Sch\u00f6nheit der Natur um uns herum. Sie thematisiert die immer gr\u00f6\u00dfere Abstumpfung des Menschen in Bezug auf die ihn umgebende Natur \u2013 insbesondere in der Stadt. 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