{"id":1725,"date":"2010-01-23T22:27:50","date_gmt":"2010-01-23T21:27:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?p=1725"},"modified":"2019-01-09T15:35:58","modified_gmt":"2019-01-09T14:35:58","slug":"absolut-mucha-der-polnische-regisseur-stanislaw-mucha-eine-werkschau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/2010\/01\/23\/absolut-mucha-der-polnische-regisseur-stanislaw-mucha-eine-werkschau\/","title":{"rendered":"ABSOLUT MUCHA \u2013  DER   POLNISCHE REGISSEUR   STANISLAW MUCHA &#8211; EINE   WERKSCHAU"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"color: #6b6b6b;\">23 JANUAR &#8211; 21 FEBRUAR\u00a0<\/span><\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha3-1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1726\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=1726\" class=\"wp-image-1726\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha3-1.jpg 450w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha3-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha4-1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1727\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=1727\" class=\"wp-image-1727\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha4-1.jpg 375w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha4-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha5-1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1728\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=1728\" class=\"wp-image-1728\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha5-1.jpg 375w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha5-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha6-1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1729\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=1729\" class=\"wp-image-1729\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha6-1.jpg 375w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha6-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha7-1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1730\" data-link=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/?attachment_id=1730\" class=\"wp-image-1730\" srcset=\"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha7-1.jpg 375w, https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mucha7-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das Filmhaus N\u00fcrnberg und das Kulturzentrum Krakauer Haus veranstalteten gemeinsam eine Werkschau mit Filmen des mehrfach ausgezeichneten Regisseur Stanislaw Mucha.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am 23.1. im Filmhaus gab es ein Publikumsgespr\u00e4ch nach dem Film &#8222;Zigeuner&#8220; &#8211; das Gespr\u00e4ch mit Stanislaw Mucha moderierte Christiane Schleindl. Fotos: Krzysztof Nowak<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt wurde Mucha vor allem durch seine schwarzhumorigen Dokumentationen. Dabei beherrscht er die Kunst, die gezeigten Protagonisten trotz vieler skurriler Momente nicht der L\u00e4cherlichkeit preiszugeben, sondern stattdessen eher philosophische Parabeln zu schaffen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben Europas an den Schnittstellen zwischen Ost und West ist oft Thema seiner Filme.Am popul\u00e4rsten sind wohl<strong>\u00a0Absolut Warhola (2001)<\/strong>, in dem er der Pop-Ikone Andy Warhol in der Slowakei nachsp\u00fcrt und\u00a0<strong>Die Mitte (2004)<\/strong>, in dem er Orte aufsucht, die alle f\u00fcr sich allein in Anspruch nehmen, die \u201ewahre Mitte\u201c Europas zu sein. Diese beiden Filme, wie auch sein Film\u00a0<strong>Mit \u201eBubi\u201c heim ins Reich (2000)<\/strong>\u00a0\u00fcber den Himmler-Gefolgsmann Ludorf von Alvensleben, seine Kurzfilme Der Tisch (1998), Ein Wunder und sein wunderbares Spielfilmdeb\u00fct\u00a0<strong>Hope (2007)<\/strong>\u00a0werden im Februar zu sehen sein.\u00a0Stanislaw Mucha war Regieassistent beim Staatstheater Krakau, bevor er an der Hochschule f\u00fcr Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam studierte. Er lebte einige Jahre in Gumpertsreuth in Franken, bevor er nach Berlin zog. Trotz der ernsten Themen, sind sowohl Muchas Dokumentarfilme als auch sein Spielfilmdeb\u00fct von einer gewissen Leichtigkeit: &#8222;&#8230;der gr\u00f6\u00dfte Dokumentarfilmer der Welt ist sowieso f\u00fcr mich Chaplin, und so habe ich auch versucht, zu beweisen, dass die Wirklichkeit trotz der Ernsthaftigkeit des Daseins und eines Themas unterhalten kann und unterhaltsam sein kann.&#8220;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>PROGRAMM<\/p>\n\n\n\n<p>Filmreihe Absolut Mucha im FILMHAUS N\u00fcrnberg<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ZIGEUNER<br><\/strong>Deutschland 2007, 92 Min., OmU<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/zigeuner.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1731\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Stanislaw Mucha hat f\u00fcr das Kino eine besondere, wundersame Art des Reisens entwickelt. Es ist ein bisschen, als w\u00fcrde Alice nicht ins Wunderland, sondern in eine ziemlich ungeschminkte Wirklichkeit fallen: Mit einem ganz und gar offenen, skeptischen und bezauberten Blick. Der Trick dabei ist es, dass der \u00e4u\u00dfere Anlass und das, was man entdecken kann, nicht in einem logischen, sondern in einem poetischen Zusammenhang stehen. Eine vergleichbare Absichtslosigkeit bestimmt die Reise auch in Zigeuner, ein Besuch bei verschiedenen D\u00f6rfern und Ghettos der Roma in der slowakischen Provinz, die sich, so sagen es zumindest die Kinder, hier lieber Zigeuner nennen. Mucha kommt ganz ohne \u00bbThema\u00ab aus, er fragt, sieht, bleibt, wei\u00df immer die rechte Distanz zu wahren und die rechte N\u00e4he zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Er l\u00e4sst die Menschen vor seiner Kamera ihre Ansichten und Vorw\u00fcrfe formulieren, er ist wie immer auf der Seite der Menschen, ohne sich zu ihrem Anwalt zu machen, er beobachtet, ohne uns zum Voyeur zu machen, er zeigt, ohne zu demonstrieren.&nbsp;<em>Georg See\u00dflen&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sa., 23.1. um 19.15 Uhr in Anwesenheit von Stanislaw Mucha<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>POLNISCHE PASSION<br><\/strong>Deutschland 1996, 160 Min., OmU,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/passion.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1732\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eZwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg tauchte in Grzybowszczyzna, dem kleinsten Dorf in Ostpolen, ein Bauernprophet namens Elija Klimowicz auf. Der \u201epolnische Rasputin\u201c baute eine private Kirche, vollbrachte Wunder und gr\u00fcndete in Wierszalin eine Sekte, die schnell in Konflikt mit den orthodoxen Popen geriet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mythos des Propheten Elija, der unter mysteri\u00f6sen Umst\u00e4nden im September 1939 pl\u00f6tzlich verschwand, ist noch immer lebendig \u2013 bei seinen J\u00fcngern genauso wie bei seinen Feinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Muchas Recherche auf den Spuren des Propheten Elija ist voll von Wundern, von Leben und von Mythologie. Sie f\u00fchrt in die Gegenwart, hat kein Ende und skizziert ein fundamentales Thema der Menschheit im 20. Jahrhundert: eine Gruppe von Menschen, die ihr Leben entsprechend ihren Tr\u00e4umen gestalten wollen.\u201c&nbsp;<em>Internationales Forum\/Berlinale 1997<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So., 24.1. um 11 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>MIT BUBBI HEIM INS REICH&nbsp;<br><\/strong>Deutschland 1999, 79 Min.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"207\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/bubbi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1733\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eEr war der Gr\u00f6\u00dfte\u201c, sagen sie noch heute \u00fcber ihn. Etliche von denen, die alt genug wurden oder sich ausreichend informiert glauben, beschreiben Ludolf von Alvensleben, genannt \u201eBubi\u201c, als stattlich-schlanken Zwei-Meter-H\u00fcnen mit dem Schick des geborenen Uniformtr\u00e4gers. Wie kaltbl\u00fctig er tats\u00e4chlich war, hat die Geschichtswissenschaft l\u00e4ngst zweifelsfrei ermittelt: Als enger Gefolgsmann Heinrich Himmlers setzte der Massenm\u00f6rder mit dem freundlichen Spitznamen die Vernichtung Zigtausender von Polen und Russen ins Werk.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Nachkomme \u201eBubis\u201c aus der Enkel-Generation, Hubertus von Alvensleben begann zu recherchieren.Weil er kein Polnisch spricht, suchte er per Annonce nach einem Lehrer und fand ihn im Regisseur Stanislaw Mucha. Als der Unterricht fruchtlos blieb, stellte sich Mucha als Dolmetscher auf gemeinsamen Reisen zur Verf\u00fcgung; sein Entgelt: die filmische Dokumentation der Spurensuche in Deutschland, Polen, Lateinamerika. Dem \u201eFamilientag\u201c \u2013 einer Art Sippenparlament \u2013 wollte Hubertus das Filmergebnis vorf\u00fchren. Doch niemand mochte es sehen\u2026&nbsp;<em>Michael Thumser&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>DO. 11.2, um 19.15 Uhr, FR. 12.2. um 17.00 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Absolut Warhola&nbsp;<br><\/strong>Deutschland 2001,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"208\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/warhola.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1734\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Stanislaw Muchas dokumentarische Kom\u00f6die sp\u00fcrt in den D\u00f6rfern der Slowakei den Wurzeln der amerikanischen Pop-Ikone Andy Warhol nach, dessen Sippe schon immer hier lebte und immer hier leben wird. Die Tanten, Vettern und Kusinen haben Zeit im \u00dcberma\u00df, sie haben Schnaps und haben einander, sie haben keine Arbeit \u2013 aber sie haben jeder eine eigene vage Ahnung von Warhol: Sein Name wurde f\u00fcr sie zum Mythos, zur Vision, zum greifbaren Grad der Verwandtschaft mit der unbegreiflich fernen, gro\u00dfen, unverstandenen Welt &#8230;\u00a0<em>Nana A.T.Rebhan, Arte TV\u00a0<br><\/em><strong><br>DO. 18.2. um 17.00 Uhr, Fr. 19.2 um 19.30 Uhr, So 21.2. um 21.15 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Mitte&nbsp;<br><\/strong>Deutschland 2004, 85 Min&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"199\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/mitte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1735\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zwei Jahre lang war der Dokumentarfilmer Stanislaw Mucha mit seiner Kamerafrau quer durch Europa unterwegs, um all die Orte zwischen der Ukraine und Deutschland aufzusuchen, die behaupten, genau in der Mitte Europas zu liegen. Auf seiner kurzweiligen, mal burlesken, mal tragikomischen Odyssee kreuz und quer durch das neue osterweiterte Europa begegnet er Spinnern und Vision\u00e4ren, lokalpatriotischen Kleingeistern und Kontinentalutopisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SO. 14.2. um 19.00 Uhr, MO. 15.2.\u00a0um 17.00 Uhr,\u00a0MI. 17.2. um 17.00 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>REALITY SHOCK<br><\/strong>Deutschland\/Polen 2005, 79 Min., OmU<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"214\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/reality.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1736\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nach Absolut Warhola (2001) und Die Mitte (2003) ist Reality Shock der dritte Teil der Europa-Trilogie des Regisseurs. Ihm ist mit dem Film eine wunderbar absurde dokumentarische Kom\u00f6die gelungen, die im \u00f6stlichen Grenzgebiet Polens spielt. Gleichzeitig ist der Film Muchas Kommentar zu Polens EU-Beitritt: Eigenwillige, weltfremde Menschen werden durch die politischen und \u00f6konomischen Ver\u00e4nderungen aus Isolation und Stagnation herausgerissen. \u00c4ngstlich, ratlos, lakonisch oder auch gleichg\u00fcltig erproben sie nun den Umgang mit der neuen Zeit \u2013 auf ihre eigene skurrile Weise. \u201eWie ein Ufo ist die Europ\u00e4ische Union im Osten gelandet. Nach 1989 haben wir Polen das 19. Jahrhundert in zwei Wochen hinter uns gebracht\u201c, so Mucha.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinem Treatment zu Reality Shock gewann Mucha 2003 den 1. Preis im Dokuwettbewerb des Bayerischen Rundfunks.\u00a0<br><strong>So., 24.1. um 17.00 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>HOPE<br><\/strong>Deutschland\/ Polen, 2007, 101 Minuten<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"199\" src=\"http:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/hope-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1737\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"text-align:left\">Nach einigen Dokumentarfilmen mit hohem Aufmerksamkeitswert hat sich der deutsch-polnische Regisseur Stanislaw Mucha (&#8222;Absolut Warhola&#8220;) an sein Spielfilmdeb\u00fct herangewagt. Sein Kriminaldrama &#8222;Hope&#8220;, in dem es um Schuld, Vertrauen und &#8211; wie der Titel vermuten l\u00e4sst &#8211; Hoffnung geht, war auf dem Internationalen Filmfestival Moskau f\u00fcr den Goldenen St. Georg nominiert. Der Film diskutiert \u00fcber Humanismus und N\u00e4chstenliebe in Zeiten der Korruption und \u00fcberzeugt als Kunst-Drama mit biblischen Referenzen. Er erz\u00e4hlt von einem jungen Mann, der Zeuge eines Kunstdiebstahls wird &#8211; doch statt die Polizei zu verst\u00e4ndigen, glaubt er an die eigene \u00dcberzeugungskraft, den Dieb zur R\u00fcckgabe zu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SA. 20.2. um 17.00 Uhr, SO. 21.2. um 19.00 Uhr<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23 JANUAR &#8211; 21 FEBRUAR\u00a0 \u00a0 Das Filmhaus N\u00fcrnberg und das Kulturzentrum Krakauer Haus veranstalteten gemeinsam eine Werkschau mit Filmen des mehrfach ausgezeichneten Regisseur Stanislaw Mucha. 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