{"id":12606,"date":"2026-06-22T19:08:29","date_gmt":"2026-06-22T17:08:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/?p=12606"},"modified":"2026-09-06T19:46:21","modified_gmt":"2026-09-06T17:46:21","slug":"inselkunst-2026-michale-akstaller-filip-rybkowski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/2026\/06\/22\/inselkunst-2026-michale-akstaller-filip-rybkowski\/","title":{"rendered":"INSELKUNST 2026: Michael Akstaller &#038; Filip Rybkowski"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/insta_inselkunst.jpg&#8220; title_text=&#8220;insta_inselkunst&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Grafik: Kasia Prusik-Lutz<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_video src=&#8220;https:\/\/vimeo.com\/1224426822&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_video][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Video TUCANfilm, Johannes Felder<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/KRI_7183.jpg&#8220; title_text=&#8220;KHRYSTYNA_JALOWA&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Filip Rybkowski, <i>The Portable Peace Memorial<\/i><\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_video src=&#8220;https:\/\/vimeo.com\/1224426253?share=copy&#038;fl=sv&#038;fe=ci&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_video][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Video TUCANfilm, Johannes Felder<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/KRI_7281.jpg&#8220; title_text=&#8220;KHRYSTYNA_JALOWA&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Michael Akstaller, <em>Where am I?<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span><b>INSELKUNST 2026<\/b><\/span><b><br \/><\/b>\u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum zwischen Erinnerung, Klang und urbaner Wahrnehmung<br \/>10.07.\u201320.09.2026<\/p>\n<p>Mit der neunten Ausgabe von INSELKUNST setzt das Krakauer Haus in N\u00fcrnberg seine konsequente Auseinandersetzung mit Kunst im \u00f6ffentlichen Raum fort. Vom 10. Juli bis 20. September 2026 verwandelt sich die Insel Sch\u00fctt erneut in ein offenes k\u00fcnstlerisches Feld, in dem Skulptur, Klang und Stadtraum in unmittelbare Wechselwirkung treten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Ausgabe pr\u00e4sentiert Arbeiten von <strong>Filip Rybkowski (PL) und Michael Akstaller (DE)<\/strong>, die auf sehr unterschiedliche, aber komplement\u00e4re Weise Fragen nach Erinnerung, Wahrnehmung und der politischen sowie poetischen Lesbarkeit des Stadtraums stellen.<\/p>\n<p>Im Zentrum der Ausstellung steht bei Filip Rybkowski die Arbeit <i>The Portable Peace Memorial<\/i> \u2013 eine bewusste konzeptuelle Gegen\u00fcberstellung zu Edward Kienholz\u2019 \u201eThe Portable War Memorial\u201c (1968). W\u00e4hrend Kienholz das Erinnern an Krieg und Gewalt in ein mobiles, fragmentiertes Denkmal \u00fcberf\u00fchrt, verschiebt Rybkowski diesen Ansatz radikal: Sein \u201eFriedensdenkmal\u201c richtet den Blick nicht auf die Erinnerung an Krieg, sondern auf die M\u00f6glichkeit, Frieden als aktiven, fragilen und zugleich historischen wie zuk\u00fcnftigen Zustand zu denken.<\/p>\n<p>Die skulpturale Struktur verbindet architektonische Fragmente unterschiedlicher kultureller und historischer Bez\u00fcge zu einem offenen, fast arch\u00e4ologischen K\u00f6rper. In seiner hybriden Form zwischen Konstruktion, Symbol und Transformation wird das Denkmal selbst zur Frage: Was bedeutet es, Frieden zu erinnern, bevor er verloren geht? Und wie kann ein Monument aussehen, das nicht Stabilit\u00e4t, sondern Prozess sichtbar macht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Kontrast dazu arbeitet Michael Akstaller mit einer immateriellen, akustischen Erweiterung des Stadtraums.<\/p>\n<p>Er erweitert den urbanen Raum durch Klang. Im Zentrum der Arbeit stehen Fahrr\u00e4der \u2013 allt\u00e4gliche, oft unbeachtete Objekte, die zu Tr\u00e4gern von Ger\u00e4uschen, Geschichten und menschlichen Stimmen werden.<br \/>Der Ku\u0308nstler legte die Strecke zwischen Krakau und Nu\u0308rnberg mit einem Fahrrad zuru\u0308ck, das er von einem Krakauer Einwohner erworben hatte. Die Reise begann mit einem Gespr\u00e4ch mit dem ehemaligen Besitzer des Fahrrads und entwickelte sich anschlie\u00dfend zu einem Prozess des Kennenlernens von Orten, Menschen und Geschichten entlang der zuru\u0308ckgelegten Route. Die gesammelten Gespr\u00e4che, Erz\u00e4hlungen und Kl\u00e4nge wurden in die Arbeit integriert und bilden eine vielschichtige Aufzeichnung einer Reise zwischen zwei St\u00e4dten.<br \/>Die Fahrr\u00e4der werden zu Symbolen fu\u0308r Distanz und zugleich fu\u0308r Verbindung \u2013 zu Objekten, die zwischen Menschen weitergegeben werden und im Laufe der Zeit ihre Besitzer wechseln. Die Arbeit er\u00f6ffnet Fragen nach dem Verh\u00e4ltnis zwischen Erinnerung und Verg\u00e4nglichkeit: Sollen Gegenst\u00e4nde, die wir nicht mehr ben\u00f6tigen, als Zeugnisse der Vergangenheit bewahrt werden \u2013 oder sollen wir ihnen erlauben, ihren Weg fortzusetzen?<br \/>Im weiteren Kontext bezieht sich Akstaller auf die jahrhundertealte Verbindung zwischen Krakau und Nu\u0308rnberg sowie auf die heutige Partnerschaft, die unter anderem durch den ku\u0308nstlerischen Austausch und die Arbeit beider Kulturh\u00e4user lebendig gehalten wird. Die Arbeit stellt Fragen: Wie kann Partnerschaft sichtbar gemacht werden? Wann bleibt eine Beziehung lebendig und wann wird sie nur noch als Symbol aufrechterhalten? Muss jede Verbindung bewahrt werden, oder darf sie sich natu\u0308rlich ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p><em>Where am I?<\/em>\u00a0zeigt nicht nur Raum \u2013 es l\u00e4sst ihn sprechen. Die Stadt wird zu einem Netzwerk aus Klangspuren, Erinnerungen und Begegnungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide Positionen verbinden sich in einer gemeinsamen Fragestellung: Wie kann der \u00f6ffentliche Raum heute als Tr\u00e4ger von Erinnerung, Bedeutung und Wahrnehmung gelesen werden \u2013 jenseits klassischer monumentaler Formen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend dazu er\u00f6ffnet die Performance von <strong>Paulina Owczarek (PL) und Peter Orins (FR)<\/strong> eine akustische Ebene innerhalb des Projekts. Das seit 2015 bestehende Duo arbeitet im Feld der freien Improvisation zwischen Free Jazz und experimenteller Klangpraxis. Ihre Musik basiert auf intensiver, responsiver Interaktion sowie einem pr\u00e4zisen, situativen Zuh\u00f6ren, aus dem fragile und zugleich hochdynamische Klangstrukturen entstehen. In Bezug auf die Ausstellung erweitert ihr Beitrag die Fragestellungen von Wahrnehmung und Resonanz in den Bereich des akustischen Dialogs.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus entfaltet sich das Programm durch eine Reihe musikalischer Improvisationen im Stadtraum, in denen unterschiedliche Konstellationen von Musiker*innen auf den Ort reagieren und diesen als tempor\u00e4res Klangfeld aktivieren. Diese Interventionen verstehen den \u00f6ffentlichen Raum als offene Struktur, in der sich klangliche Situationen unmittelbar aus r\u00e4umlichen und sozialen Konstellationen heraus bilden.<\/p>\n<p>Alle erg\u00e4nzenden Beitr\u00e4ge \u2013 die musikalischen und performativen Arbeiten \u2013 stehen in einem bewussten Bezug zu den zentralen k\u00fcnstlerischen Positionen von Rybkowski und Akstaller und erweitern deren Fragestellungen um eine zeitbasierte, k\u00f6rperlich-akustische Dimension des Erlebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Performance von<strong> Talaj Sz\u00f6ke<\/strong> (they\/them) bildet einen weiteren Programmpunkt und entfaltet sich als ortsspezifische Arbeit im Spannungsfeld von Wasser, K\u00f6rper und akustischer Wahrnehmung. In einer etwa 25-min\u00fctigen Intervention im Flussraum wird der K\u00f6rper selbst zum Medium eines \u00dcbergangsraums, in dem sich Klang, Bewegung und Umgebung gegenseitig durchdringen. Die Arbeit erweitert die Ausstellung um eine k\u00f6rperlich-situative Dimension, in der Wahrnehmung nicht distanziert betrachtet, sondern unmittelbar im Raum verhandelt wird.<\/p>\n<p>Beide Beitr\u00e4ge setzen den Fokus auf Wahrnehmung als Prozess \u2013 nicht als festgelegte Perspektive, sondern als sich st\u00e4ndig verschiebende Erfahrung von Raum, K\u00f6rper und Klang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kuratiert wird die Ausstellung von Kasia Prusik-Lutz.<\/p>\n<p><b>Termine:<\/b><br \/><b>10.07.\u201320.09.2026<span class=\"Apple-tab-span\"> <\/span><\/b> <span class=\"Apple-tab-span\"> <\/span>Ausstellung im \u00f6ffentlichen Raum<br \/><b>10.07.2026, 18:00 Uhr<span class=\"Apple-tab-span\"> <\/span><\/b>Vernissage<br \/><b>20.09.2026<span class=\"Apple-tab-span\"> <\/span><\/b>Stadt(ver)F\u00fchrungen &amp; Finissage<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_color_all=&#8220;#0e9ba5&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Inselkunst_KH-2026.pdf&#8220; button_text=&#8220;Flyer INSELKUNST&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_divider show_divider=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_width_all=&#8220;1px&#8220; border_color_all=&#8220;#af1843&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_divider show_divider=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><i>Filip Rybkowski<\/i> (geb. 1991) ist ein in Krakau lebender bildender K\u00fcnstler, dessen interdisziplin\u00e4re Praxis Malerei, Mosaik, Glas, Fotografie, Objet trouv\u00e9, Skulptur und Installation miteinander verbindet. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit Rekonstruktion, Restaurierung und Reproduktion untersucht seine Arbeit die politischen und kulturellen Dimensionen von Erinnerung, Authentizit\u00e4t und historischer \u00dcberlieferung. Rybkowski \u00fcberschreitet bewusst die Grenzen klassischer Malerei und entwickelt komplexe Bild- und Raumstrukturen, in denen Fragmente, Palimpseste, Zitate und materielle Spuren zu Tr\u00e4gern kollektiver wie individueller Geschichte werden. Im Zentrum seiner k\u00fcnstlerischen Praxis steht die Frage, wie Bilder, Objekte und Narrative erhalten, ver\u00e4ndert oder instrumentalisiert werden und welche Machtverh\u00e4ltnisse sich in diesen Prozessen einschreiben. Seine Arbeiten reflektieren Systeme von Ordnung, Normierung und Kontrolle ebenso wie die Formbarkeit sozialer und politischer K\u00f6rper. Dabei verbindet Rybkowski pr\u00e4zise materialbezogene Recherche mit einer visuellen Sprache, die zwischen Rekonstruktion und Dekonstruktion oszilliert. Seine Kunst er\u00f6ffnet neue Perspektiven auf die Mechanismen kultureller Erinnerung und macht sichtbar, wie Vergangenheit durch Bilder, Objekte und institutionelle Prozesse immer wieder neu produziert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/3-Filip-Rybkowski_2_Foto-Mateusz-Wozniak_Inselkunst2026_Krakauer-Haus.jpg&#8220; title_text=&#8220;3 Filip Rybkowski_2_Foto Mateusz Wozniak_Inselkunst2026_Krakauer Haus&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Foto: Mateusz Wozniak<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_width_all=&#8220;1px&#8220; border_color_all=&#8220;#af1843&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_divider show_divider=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><i>Michael Akstaller<\/i> (geb. 1992) K\u00fcnstler, Klangforscher und Kurator geh\u00f6rt zu den markanten Positionen der N\u00fcrnberger Gegenwartskunstszene. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und r\u00e4umlicher Wahrnehmung. Ausgehend von einem interdisziplin\u00e4ren Hintergrund in bildender Kunst, Medientheorie und Ingenieurwissenschaften entwickelt er k\u00fcnstlerische Formate, die Klang nicht nur als akustisches Ph\u00e4nomen, sondern als Werkzeug zur Erforschung von Raum, Bewegung und sozialer Erfahrung begreifen. Im Zentrum seiner Praxis stehen experimentelle Untersuchungen dar\u00fcber, wie Klang R\u00e4ume formt, Wahrnehmung ver\u00e4ndert und neue Beziehungen zwischen Menschen, Architektur und Umgebung erzeugen kann. Dabei arbeitet Akstaller mit installativen, performativen und forschungsbasierten Ans\u00e4tzen, die h\u00e4ufig technologische Verfahren mit k\u00fcnstlerischer Reflexion verbinden. Seine Projekte besch\u00e4ftigen sich unter anderem mit gerichteten Klangquellen, akustischer Navigation sowie den materiellen und politischen Dimensionen von Raum. Dar\u00fcber hinaus entwickelt er kollektive und kuratorische Formate, in denen k\u00fcnstlerische Forschung, gesellschaftliche Fragestellungen und internationale Perspektiven zusammengef\u00fchrt werden. Akstallers Arbeit steht f\u00fcr eine zeitgen\u00f6ssische Praxis, die Kunst als experimentelles Feld versteht \u2013 als Raum, in dem Wahrnehmung erweitert, bestehende Strukturen hinterfragt und neue Formen des H\u00f6rens, Denkens und Zusammenarbeitens erprobt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/3.-Michael-Akstaller_Foto-von-Mitya-Lyalin-NOPA_Inselkunst2026_Krakauer-Haus-scaled.jpg&#8220; title_text=&#8220;3. 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Die in Krakau lebende K\u00fcnstlerin entwickelt seit Jahren konsequent eine eigene Klangsprache zwischen Sonoristik, Free Improvisation, experimenteller Musik und kollektiven Arbeitsformen. In zahlreichen Projekten von Duos bis zu improvisierenden Orchestern, verbindet sie radikales Zuh\u00f6ren, Offenheit und die bewusste \u00dcberschreitung stilistischer Grenzen. Inspiriert sowohl von der britischen Improvisationsszene um John Butcher als auch von No Wave, zeitgen\u00f6ssischer Musik und experimentellen Traditionen, hat Owczarek eine unverwechselbare k\u00fcnstlerische Handschrift entwickelt, die sich durch intensive Arbeit mit Klang, Textur und instrumentaler Energie auszeichnet. Neben ihrer Konzert- und Aufnahmet\u00e4tigkeit pr\u00e4gt sie seit Jahren auch den Aufbau unabh\u00e4ngiger Strukturen f\u00fcr improvisierte Musik in Polen. F\u00fcr Paulina Owczarek ist Improvisation dabei weit mehr als eine musikalische Praxis, sie ist k\u00fcnstlerische Haltung, soziale Form und ein Raum f\u00fcr Freiheit, Zusammenarbeit und die stetige Suche nach neuen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/3.-Paulina-Owczarek_foto-Marcin-Biodrowski_Musikperformacne_Jubilaeum-Krakauer-Haus.jpg&#8220; title_text=&#8220;3. 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Er bewegt sich zwischen freier Improvisation, experimentellem Jazz und elektronischen Klangformen und arbeitet sowohl in kleinen Ensembles als auch in gr\u00f6\u00dferen Kollektiven.<br \/>Im Zentrum seiner Praxis steht das freie, kollektive Musizieren, bei dem Klang, Struktur und Interaktion st\u00e4ndig neu verhandelt werden. Orins verbindet akustisches Schlagzeugspiel mit elektronischen Elementen und entwickelt daraus offene, oft sehr feingliedrige Klangr\u00e4ume.<br \/>Er ist international in zahlreichen Projekten aktiv und arbeitet regelm\u00e4\u00dfig mit Musiker*innen aus Europa, den USA und Japan, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Paulina Owczarek. Neben seiner T\u00e4tigkeit als Musiker komponiert er auch f\u00fcr eigene Ensembles sowie f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Projekte aus Tanz, Theater und Film.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_width_all=&#8220;1px&#8220; border_color_all=&#8220;#af1843&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_divider show_divider=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\"><span><em>Talaj Sz\u00f6ke<\/em> (they\/them) ist eine in N\u00fcrnberg lebende Performer<\/span><em><span>in sowie Video- und Soundk\u00fcnstler<\/span><\/em><span>in, deren Praxis sich aus einer verk\u00f6rperten Beziehung zu R\u00e4umen entfaltet. Dey untersucht Zust\u00e4nde von Transformation und \u00dcbergang durch Meta-Narrationen, die kapitalistische Vorstellungen von Zeitlichkeit hinterfragen.<br \/><\/span><span>Durch Schreiben, Stimme, Instrumente, Bewegung und H\u00f6ren entstehen spekulative Existenzen und Figuren, die Formen des Seins immer wieder neu definieren und zwischen Aufl\u00f6sung und dem Verlernen von (Re-)Produktionslogiken verhandeln.<br \/><\/span><span>Diese Figuren bewegen sich durch Scores und Systeme, in denen Instabilit\u00e4t, Ungeschick, Scheitern und Widerspruch nicht als Defizite, sondern als produktive Bedingungen erscheinen.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Talaj-Szoeke_Foto-Paul-Mertis.jpg&#8220; title_text=&#8220;Talaj Szoeke_Foto Paul Mertis&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Foto: Paul Mertis<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grafik: Kasia Prusik-LutzVideo TUCANfilm, Johannes FelderFilip Rybkowski, The Portable Peace MemorialVideo TUCANfilm, Johannes FelderMichael Akstaller, Where am I?INSELKUNST 2026\u2013 Kunst im \u00f6ffentlichen Raum zwischen Erinnerung, Klang und urbaner Wahrnehmung10.07.\u201320.09.2026 Mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12576,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-12606","post","type-post","status-publish","format-aside","has-post-thumbnail","hentry","category-ausstellung","post_format-post-format-aside"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12606"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12886,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12606\/revisions\/12886"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.krakauer-haus.de\/kh-test\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}