Die Arbeiten von Boguslaw Bachorczyk strotzen vor Männlichkeitssymbolen, den biologisch und den kulturell bedingten. Sie sind oft militaristischer Provenienz – mal erinnern sie an die harmlosen Soldatenspiele kleiner Jungs, mal wirken sie oppressiv und bedrohlich. Dabei verwendet Bachorczyk Techniken und Materialien, die traditionell als frauentypisch gelten – und in der Kunst wenig geachtet werden: Stickereien, Webmuster, Perlen. Die Welten und Zuschreibungen vermischen sich, das Unvereinbare kommt zusammen, die Fragen nach den Geschlechterrollen werden auf eine neue, spannende Weise in den Raum gestellt.
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