Als ehemaliger Meisterschüler des Malers Georg Baseliz konnte Belá Faragó seine schon sehr frühe Meisterschaft zu seiner heutigen Größe stabilisieren.
Zu Folge ungenauer Kenntnisse werden Faragos Zeichnungen manchmal der Karikatur zugerechnet. Die Karikatur beschränkt sich aber auf einen sehr engen Ereigniskontext und die dazugehörige, meist personenbezogene Thematik.
Ganz anders bei Faragó. Seine künstlerische Aussage ist narrativ in eine komplexe Geschichtlichkeit gelagert und zur Transzendenz fähig. Faragó focusiert exakt das Stadium, in dem der Mensch sich inspiriert fühlt vom Verhalten des Tieres, je mehr , wo sich der Mensch anthropomorph verhält und seine Emanzipation vom Tier vergessen zu haben scheint. Seine Zeichnungen sind philosophisch mahnend, ironisch-sarkastisch aber liebenswürdig zugleich."
Béla Faragó, geboren in Kiskunfélegyháza/Ungarn, lebt und arbeitet in Nürnberg. 2001 erhielt er den Anerkennungspreis des Kunstpreises der Nürnberger Nachrichten, 2003 den Kunstpreis der Stadt Schwabach, 2004 den 3. Preis des Kunstpreises der Nürnberger Nachrichten und 2005 den Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten
Zentrale Eröffnung des Kunstprojekts "Tier+Mensch" am Donnerstag, den 3. April 2008 um 20:00 Uhr, Zentralhalle (ehemaliges AEG Gelände, Muggenhofer Str. 135, 90429 Nürnberg). Webseite des Kunstprojekts "Tier+Mensch"
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