Do
20.00
  Autorenlesung:
Wojciech Kuczok liest aus „Dreckskerl“
 
 

 

 

         
 

Wojciech Kuczok, 1972 geboren, Lyriker, Prosaschriftsteller, Filmkritiker. Debütierte 1999 mit Erzählungen.

Kuczok gehört zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre in Polen. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitet er als Journalist, Drehbuchautor und Filmkritiker. Für seinen Roman »Dreckskerl« (Gnój) erhielt er im Jahr 2004 den renommiertesten polnischen Literaturpreis NIKE.

Das Buch "Gnój", Kuczoks "Antibiografie", ein nachtschwarzer Familienroman, hat in Polen lebhafte Debatten hervorgerufen.

Jetzt erscheint es in der deutschen Übersetzung ("Dreckskerl", Suhrkamp) und wird von der deutschen Kritik einstimmig gelobt:

»Wojciech Kuczok ist ein Star der jungen polnischen Literatur – und das verdankt er vor allem seinem ersten und bislang einzigen Roman Dreckskerl, der gerade in deutscher Übersetzung erschienen ist. (...) Dreckskerl ist ein böses, auf eigentümliche Weise lustiges Buch, sprachlich und dramatisch so furios und konzentriert, wie es in der europäischen Literatur von heute ziemlich einzigartig ist. (...) Das Kunststück von Dreckskerl besteht darin, dass Kuczok das Leid des kleinen Jungen zwar poetisch und erschütternd erzählt, aber zugleich als große Burleske, als Schelmenroman.«  Der Spiegel

Foto: Jutta Missbach

   


Der Schauplatz ist, irgendwo im rußgrauen schlesischen Bergbaugebiet, das vom Vater des »alten K.« erbaute Haus. Es überstand die deutsche Besatzung, blieb von Bomben verschont, musste aber nach Kriegsende mit einem proletarischen Ehepaar geteilt werden. Der Krieg geht in der nächsten Generation weiter – ein Krieg der vergifteten Seelen. Der »alte K.« züchtigt sein Kind, den Ich-Erzähler, mit der Peitsche. Während der Polnischen Filmwoche 2006 wurde der auf dem Buch basierende Film „Striemen“ in Nürnberg gezeigt (siehe Foto)

»Kuczok ist der stilsicherste, musikalischste und leidenschaftlichste Schriftsteller, den die polnische Literatur zurzeit zu bieten hat.« Tagesspiegel

 
 

 

Lesung im Krakauer Haus am 10.05.2007 Fotos: Jutta Missbach

 

 

 

 

 

 



Eine Veranstaltung des Kulturzentrums im Krakauer Haus

 
in Zusammenarbeit mit Polnischem Buchinstitut (Instytut Ksiazki)