Jacek Pasieczny unterrichtete bereits Zeichnung an einer renommierten Privatakademie in Krakau doch nutzen die beiden Künstler jede Möglichkeit weiterhin zusammenzuarbeiten. Jacek Pasieczny lernte nicht nur Deutsch als Sprache, sondern er setzte sich auch intensiv mit der Kultur und Geschichte seines Gastlandes auseinander. So widmete er während der Stipendien einen großen Teil seiner Arbeit der neueren Geschichte Nürnbergs, ihrer Wahrzeichen und Symbole. Axel Gercke lernte seinerseits Polnisch und setzte sich ebenfalls über Kurse mit der historischen Entwicklung Polens auseinander. So malte er nicht nur in Krakau sondern auch in Danzig wo er Wahrzeichen der jüngeren Geschichte Polens aufgriff.
Axel Gercke und Jacek Pasieczny zeigen, dass es auch anders geht. Eine deutsch-polnische Freundschaft, die über Grenzen erhaben ist. Ein Musterbeispiel für politisches Eigenengagement. Sie stellen Fragen in ihren Bildern, ohne Gefühle einer eigenen kulturellen Superiorität zu entwickeln. Was ist geschehen im letzten Jahrhundert? Was können wir daraus lernen? Können wir es besser machen? Jacek Pasieczny und Axel Gercke geben durch ihre Arbeit und ihren Lebensweg eine klare Antwort.
<-- Axel Gercke, Rynek
Begleitend zu der Ausstellung erschien ein gemeinsamer Katalog.
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