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Die Ausstellung „Oberflächlichkeit“ von Grzegorz Handerek, Absolvent der Schlesischen Universität in Kattowitz sowie der Akademie der Bildenden Künste, an der er gegenwärtig unterrichtet, wurde im Rahmen der Internationalen Triennale der Druckgraphik in Krakau im Jahre 2009 präsentiert. Ihr Titel mag ein wenig überraschend klingen, denn das Wort Oberflächlichkeit verbindet man in erster Linie mit etwas Negativem.
Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich die Zusammensetzung und Mehrdeutigkeit dieses Begriffes. Im Polnischen erfasst er zudem noch einen anderen Sinn: die Beschreibung von etwas Unpräzisem, Ungenauem, etwas kaum Berührtem – ein Zustand, aus dem man in eine trügerische Illusion verfällt, eine Täuschung, die in den Arbeiten von Handerek speziell in seinem räumlichen Qui pro quo zur Geltung kommt. |
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