
Die friedliche Revolution von 1989 ist in Südosteuropa ganz wesentlich auf die Entwicklung in Polen zurückzuführen, die ihren Anfang im August 1980 mit der Gründung der Gewerkschaft "Solidarnosc" in Gdansk nahm. Die "NSZZ Solidarnosc" (Unabhängige Selbstverwaltete Gewerkschaft Solidarität) war anfangs eine revolutionär-patriotische Freiheitsbewegung mit sozialpolitischen Forderungen, von jungen Menschen organisiert und von regimekritischen Intellektuellen wie Geremek, Kuron und Michnik sowie weiten Teilen der katholischen Kirche unterstützt.
An die Bedeutung der Solidarnosc für den "Weg zur Demokratie" erinnert sich Michal Luty, damals aktiver Oppositioneller und Untergrundkämpfer der Solidarnosc.
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