11 November | 19:00 Uhr

Das Krakauer Haus wird den Tag und das Jubiläum der polnischen Unabhängigkeit mit einer thematisch passenden Kunstaktion würdigen: Der aus Krakau stammende Künstler Artur Wabik wird sich in seiner Ausstellung „10x10“ in zehn Illustrationen ausgewählten künstlerischen und kulturellen Ereignissen, wissenschaftlichen Entdeckungen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten hundert Jahre im unabhängigen Polen widmen: Jede Dekade aus den hundert Jahren Unabhängigkeit bekommt eine eigene Illustration. Wabik, der für seine Installationen und Graffitis im öffentlichen Raum bekannt ist, hat die Auswahl der in „10x10“ illustrierten Ereignisse und damit verbundenen Persönlichkeiten selbst getroffen – nach seiner Meinung repräsentieren sie treffend den Geist des unabhängigen Polens. Einige von ihnen haben es nie zu einer breiten Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit gebracht, manche gerieten ungerechtfertigt in Vergessenheit und wieder andere wurden aus verschiedenen Gründen – etwa durch öffentliche Diskurse – marginalisiert. Man darf sich auf eine originelle Ausstellung mit über die Unabhängigkeit freuen, die lange im Gedächtnis bleiben, erfreuen, erheitern und zugleich Wissen vermitteln wird. Die Werke der Ausstellung sowie die dazugehörigen Texte wurden zu einem kleinen Album zusammengefasst, das am Abend der Vernissage präsentiert wird.

Im Anschluss an die Vernissage findet ein Konzert mit dem Bartosz Dworak Quartet statt.  Die außergewöhnliche Band macht jeden ihrer Auftritte zu einem einzigartigen Event. Ihre Basis ist der Mainstream-Jazz, doch lassen sie sich gerne musikalisch forttragen – zum Beispiel in Richtung Modern Jazz, jedoch immer mit einer subtilen Note polnischer Folklore. Sie präsentieren bei diesem Konzert Tracks von ihrem aktuellen Album „Reflections“, das eine Kollektion von sieben Kompositionen ist, die für besondere Momente in den Leben der Komponisten stehen. Es soll nach Meinung der Musiker eine Zuflucht vor der brutalen Welt da draußen geben und zugleich dem Schönen und Guten in eben dieser Welt Tribut zollen. Mit seiner Interpretation des Jazz hat Bartosz Dworak bereits viele wichtige Jazz-Preise in Polen gewonnen.

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