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24.04.09
FR

20.00 Uhr
Cinecitta

Vinci

Krimikömedie, Polen 2004


Ein sympathischer Gaunerfilm, in dem zwei ungleiche Freunde für einen zwielichtigen Auftraggeber einen echten „Da Vinci“ klauen sollen. Anders als ihre berühmte Schwester im Louvre, die von hunderten Besuchern täglich bewundert wird, führt „Die Dame mit dem Hermelin“ ein ruhiges Leben in einem Krakauer Museum.

Cuma kommt nach drei Jahren auf Bewährung aus dem Knast, sein Kumpel Julian ist mittlerweile zur Polizei gewechselt und fühlt sich zwischen der Loyalität seinem alten Freund gegenüber und dem Pflichtbewusstsein eines ehrlichen Bürgers hin- und hergerissen. So stimmt er zwar zu, bei dem Diebstahl des Gemäldes dabei zu sein, versucht aber gleichzeitig, die Pläne von Cuma zu durchkreuzen und das wertvolle Bild nicht in die falschen Hände geraten zu lassen. Darum wird eine junge talentierte Fälscherin angeheuert. Der Film bezaubert mit seinem gewollt altmodischen Charme und vielen Krakauansichten.

Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“ (54,8 x 40,3 cm, Öl auf Walnussholz, 1488-1490, Museum Narodowe, Sammlung Czartoryski)

Das Porträt „Dame mit dem Hermelin“ zeigt Cecilia Gallerani, die langjährige Geliebte des Herzogs Ludovico Sforza. Der Hermelin im Winterpelz ist ein Symbol der Reinheit.

Der polnische Fürst Adam Czartoryski erwarb „Dame mit dem Hermelin“ während der französischen Revolution. Das Gemälde kam zwischen 1830 und 1867 nach Frankreich zurück. Dort hing es im Hôtel Lambert in Paris, das Czartoryski gehörte. Von dort gelangte es schließlich endgültig nach Polen.

Regie

Produktion
Dauer
108'
Drehbuch
Musik

Maciej Staniecki

Kamera

Edward Klosinski

Darsteller:
Robert Wieckiewicz , Borys Szyc, Mieczyslaw Grabka, Marcin Dorocinski, Kamilla Baar, Jacek Król , Jan Machulski , Józef Paleczka, Jerzy Gralek, Mariola Pajaczkowska, Lukasz Simlat , Karina Seweryn , Halina Labonarska , Piotr Kazimierski, Andrzej Glazer , Dominik Bak , Jerzy Krupinski, Grazyna Marzec, Dariusz Kwasnik, Malgorzata Komornicka

 

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • Polnisches Filmfestiwal Gdynia 2004– Preis für das beste Drehbuch

  • „Adler“, Polnischer Filmpreis 2004 - beste Regie, bestes Drehbuch

  • International Mystery Festival - Noir in Festival - Auszeichnung

 
     
     
 

 

 

 
 

Regisseur Juliusz Machulski

Machulski wurde als Sohn des bekannten polnischen Schauspielers Jan Machulski geboren. Er absolvierte die Filmhochschule Lódz. Seinen ersten Spielfilm drehte er 1981. Seine Komödien erfreuen sich in Polen großer Beliebtheit und wurden gerade in den 1990er-Jahren große Kassenerfolge in Polen. Machulski wurde zwischen 1981 und 2004 mehrfach auf dem Polnischen Filmfestival Gdynia ausgezeichnet. 1999 produzierte er zudem Krzysztof Krauzes Thriller "Schuld", der im Jahr 2000 mit dem Polnischen Filmpreis als beste Kinoproduktion ausgezeichnet wurde.

1988 war er Mitbegründer der freien Produktionsfirma Zebra in Warschau, für die er bis heute tätig ist und die in der Nachwendezeit einige bemerkenswerte Filme produzierte.

Seine bekanntesten Produktionen
als Regisseur:
Sexmission
, Vabank, Deja vu - alle drei mit Jerzy Stuhr, Killer mit Cezary Pazura

als Produzent:
Kroll, Hunde (beide: Regie Wladyslaw Pasikowski), Die Schuld mit Andrzej Chyra, Regie Krzysztof Krauze, Tag der Spinners mit Marek Kondrat, Regie Marek Koterski, Das Wetter von Morgen, Regie Jerzy Stuhr, Mein Nikifor, Regie Krzysztof Krauze, Platz des Erlösers, Regie Joanna und Krzysztof Krauze