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25.04
FR

20.00 Uhr
Cinecitta

Tricks
(Sztuczki)

Komödie, Polen 2007


Der Regisseur des Films „Kneif die Augen zu“ – des in den letzten Jahren sehr häufig preisgekrönten polnischen Spielfilms, den Sie vor zwei Jahren bei uns sehen konnten, drehte nun einen Film darüber, wie man das Schicksal auffordern kann, es betrügen oder aber auch mit der Vorsehung Vabanque spielen kann. Intelligenter Humor, positive Vibrationen und die Magie dieses Films lassen abwechselnd Trauer- und Freudentränen fließen. Die fantastischen Dialoge und die unglaubliche schauspielerische Leistung des kleinen Damian Ul als Stefek bleiben lange im Gedächtnis.

Der sechsjährige Stefek lebt mit dem Kopf in den Wolken. Das bisschen Wirklichkeit, das er braucht, träumt er sich zurecht. Er schließt kleine Verträge mit dem Schicksal und geht auch keiner Notlüge aus dem Weg. Am Liebsten hängt er auf dem Bahnhof herum oder er begleitet seine 17-jährige Schwester Elka, wohin er nur kann. Auch bei ihren Rendez-vous kreuzt er manchmal auf oder quetscht sich zwischen sie und ihren Verehrer auf das Motorrad. Auf dem Bahnsteig der kleinen Station mit zwei Gleisen beobachtet er einen Mann, der immer in letzter Minute den Zug in die nächste Stadt erwischt. Stefek vermutet, dass dieser Mann sein Vater ist, den er nie kennen gelernt hat..Mit seinen Tricks lockt er ihn fast bis zum Laden der Mutter. Ein lakonisch und locker erzählter Film über die Kraft der kindlichen Phantasie. Zugleich ein poetisches Zeitportrait der polnischen Provinz.


Regie

Produktion
Andrzej Jakimowski
Dauer
95 Min.
Drehbuch
Andrzej Jakimowski
Musik

Tomasz Gąssowski

Kamera

Adam Bajerski

Darsteller:
Damian Ul als Stefek
Ewelina Walendziak als Elka
Tomasz Sapryk als Vater von Stefek und Elka
Iwona Fornalczyk als Mutter von Stefek und Elka
Joanna Liszowska als Violka
Rafal Guzniczal als Jerzy
Andrzej Golejewski als Obdachloser
Grzegorz Stelmaszewski als Türke
Simeone Matarelli als Leone
Marzena Kipiel-Sztuka als Violkas Mutter

 

Preise und Auszeichnungen

  • XXXI. Festival des Polnischen Spielfilms in Gdynia – Goldene Löwen (1. Preis)

  • Sonderpreis der Jury beim 56. Spielfilmfestival i Mannheim und Heidelberg

 
     
     
     
 


Andrzej Jakimowski, geb. 1963.
Absolvent der Philosophie an der Universität in Warschau und Regie an der Hochschule für Radio und Fernsehen in Kattowitz. Er hat u.a.: „Nachschall” - kurzer Spielfilm (I. Preis für den besten Film auf dem Internationalen Festival der Jazz-Filme Jazz Film Salon in Warschau 1991) sowie Dokumentarfilme „Die Stadt der Schatten” (Hautpreis auf dem Internationalen Festival der Ethnischen Filme und Programme „At Home” in Krakau), „Kling, kling”, „Wilcza-Strasse 32”, (Hauptpreis „Greiff” auf dem Dokumentarfilm-Wettbewerb in Stettin 1999) gedreht. Sein Spielfilmdebüt „Kneif die Augen zu” feierte in Polen einen großen Publikumserfolg. Der Film erhielt u.a. den Sonderpreis der Jury und der den Preis für ein Regiedebüt auf dem FPFF Gdingen 2003, die Silberne Traube in Łagów, den FIPRESCI-Preis in Mannheim sowie den in Polen sehr geschätzten „Paszport Polityki” – den „Pass” der Zeitschrift „Polityka”.