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26.04.09
SO

20.00 Uhr
Cinecitta

Schläfrigkeit
(Senność)

Drama, Polen 2008


„Schläfrigkeit” erzählt von Menschen, die sich in einem Zustand der emotio-nalen Lethargie befinden – sie funktionieren scheinbar gut in ihrem Leben, arbeiten, haben Familien, sollten eigentlich glücklich sein – sind es aber nicht.

Irgendwann, vor einiger Zeit, haben sie eine falsche Entscheidung getroffen, die für ihr weiteres Leben bestimmend war. In dem Halbschlaf, in dem sie existieren, merken sie schon lange nicht mehr, warum sie sich an nichts mehr erfreuen können. Drei Geschichten und drei Versuche aus dem Schlaf zu erwachen, der täglichen Monotonie zu entkommen. Eine der Geschichten thematisiert sehr spannend die Homosexualität, in Polen immer noch ziemlich tabuisiert.

Nach dem großen Erfolg des Debütfilms von Magdalena Piekorz „Striemen“ 2004 zeigten sich die Kritiker etwas enttäuscht, das Publikum jedoch liebte den Film und verlieh ihm auf dem Polnischem Filmfestival Gdynia 2008 den Publikumspreis (gemessen nach der Dauer des Beifalls)

 

Regie

Magdalena Piekorz
Produktion
Studio Filmowe Tor
Dauer
105'
Drehbuch
Wojciech Kuczok
Musik

Adrian Konarski

Kamera

Marcin Koszalka

Darsteller:
Malgorzata Kozuchowska, Michal Zebrowski, Krzysztof Zawadzki, Joanna Pierzak, Rafal Mackowiak, Bartosz Obuchowicz, Dorota Pomykala, Andrzej Grabowski, Anna Tomaszewska, Marian Dziedziel , Krzysztof Kolberger, Weronika Rosati, Mateusz Kosciukiewicz, Robert Talarczyk , Marcin Perchuc, Artur Janusiak, Ewa Serwa, Sebastian Pawlak, Krzysztof Orzechowski, Elzbieta Kwinta, Anna Wodzynska, Cezary Kruk

 

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • Polnisches Filmfestival Gdynia 2008 – Publikumspreis

 
     
     
 

 

 

 
 

Regisseurin Magdalena piekorz

Magdalena Piekorz - geboren am 02.10.1974 in Sosnowiec - Filmregisseurin. Wie sie selbst sagt, träumte sie schon in ihrer Kindheit davon, Filme zu machen. Regiestudium an der Schlesischen Universität in Katowice, Abteilung für Rundfunk und Fernsehen. 1997 machte sie ihren ersten Film „Die Mädchen aus Szymanów”, für welchen sie beim 39. Festival der Dokumentar- und Kurzfilme in Krakau den „Bronzenen Lajkonik” erhielt. Sie gilt als eine der interessantesten Dokumentarfilmautorinnen der jungen Generation.

Filmographie: (Dokumentarfilme) 1997: „Die Mädchen aus Szymanow”; 1998: „Spontan der Franziskaner”; 1999 „Die Ankömmlinge”; 2001: „Das Labyrinth”; 2001: „Finden, ansehen und beerdigen”; 2002: „Chicago”. „Die Striemen”, ihr Spielfilmdebüt wurde von der polnischen Kinematographie für den Wettbewerb um die Oskarnominierung der Amerikanischen Filmakademie in der Kategorie „Der beste nicht englischsprachige Film” angemeldet.