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24.04
MO

19.00 Uhr
Cinecitta

Komödie/Drama, Polen 2003

  Feierliche Eröffnung der Filmwoche

Der Präsentation des Filmes Das Wetter für Morgen
folgt ein Gespräch mit dem Regisseur und Hauptdarsteller Jerzy Stuhr
Produktion Telewizja Polska SA  

 

Dauer 95 Min.  

Josef Koziol ist glücklich in dem Kloster, in dem er seit mehreren Jahren lebt. Ausgerechnet an diesem Tag, an dem er sich traut, dessen Mauer kurz zu verlassen, kreuzen sich seine Wege mit seiner vor Jahren von ihm verlassenen Frau und ihrem erwachsenen Sohn. Die Auseinandersetzung auf offener Strasse versperrt ihm den Weg zurück. Koziol beschließt – es bleibt ihm nicht viel übrig - sich mit der Familie zu versöhnen, auch wenn ihn diese frostig empfängt und der Lebensgefährte seiner Frau ihm einen Schlafplatz in der Garage zuweist.

Das neukapitalistische Leben versetzt ihn in Staunen und Schrecken, bald versucht er jedoch das aus den Fugen geratene Leben seiner Frau und der drei inzwischen erwachsenen Kinder wieder in Ordnung zu bringen, was sich als ein wenig schwierig erweist und für einige Momente der Schadenfreude beim Publikum sorgt…

Preise:

  • 2004 FIPRESCI Preis der Internationalen Filmkritik in Wiesbaden
  • Grand Prix auf dem Internationalen Filmfestival "Goldener Ritter" im russischen Tschelabinsk
  • Publikumspreisen in Mazedonien, Denver und FILMLAND POLEN in Norddeutschland 2004

Regie Jerzy Stuhr
Drehbuch Jerzy Stuhr,
Mieczysław Herba
Musik Abel Korzeniowski
Kamera Edward Kłosiński
Darsteller: Jerzy Stuhr,
Maciej Stuhr, 
Andrzej Chyra, 
Małgorzata Zajączkowska,
Barbara Kałużna 
 
     
     
 

Jerzy Stuhr 1947 in Krakau geboren. Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Einer der wichtigsten und vielseitigsten polnischen Film- und Theaterschauspieler. Er absolvierte 1970 das Studium der Polonistik an der Jagiellonenuniversität in Krakau und 1972 die Fakultät für Schauspielkunst der Krakauer Theaterhochschule PWST. Seitdem arbeitet er als Schauspieler und Regisseur im Krakauer Teatr Stary (Altes Theater). Seit Beginn der achziger Jahre arbeitet er auch mit italienischen Theatern zusammen. In den Jahren 1990-1997 war er Rektor der Krakauer Theaterhochschule. 1994 wurde ihm der Professorentitel auf dem Gebiet der Theaterschauspielkunst zuerkannt. Er kreierte Rollen in Spektakeln von Konrad Swiniarski, Krzysztof Kieslowski, Jerzy Jarocki und Andrzej Wajda. 1998 wurde ihm vom Syndikat der Italienischen Filmjurnalisten - Nastro d'Argento – der Preis für den besten europäischen Filmschaffenden zuerkannt. Mitglied der Europäischen Filmakademie. Unter seiner Regie entstanden:

1994: „Auflistung der Ehebrecherinnen” (Sonderpreis der Jury und Preis für Dialoge auf FPFF Gdingen); 1997: „Die Liebesgeschichten” (u.a. Passport der Zeitschrift „Polityka”, „Goldene Löwen” und Sonderpreis der Studio-Kinos FPFF Gdingen, FIPRESCI-Preis IFF in Venedig, Nominierung zum Europäischen Filmpreis Felix '98 für den besten männlichen Darsteller); 1999: „Eine Woche aus dem Leben eines Mannes” (Sonderpreis der Jury FPFF in Gdingen); 2000: „Das große Tier” (Sonderpreis IFF in Karlsbad, Grand Prix Festival des mittel- und osteuropäischen Films „goEast" in Wiesbaden '01); 2003: „Das Wetter für morgen”.