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24.04
Di

19.00 Uhr
Cinecitta

Drama, Polen 2005

 
Ein paar Personen, kleine Zeit (Pare osob, maly czas)
Produktion
Skorpion Art Film, Telewizja Polska SA
 

 

Dauer
104 Min.
 

Jadwiga Stanczakowa ist blind. Sie wohnt mit ihrem apodiktischen Vater zusammen, durch dessen übertriebene Pflege sie zu einer unselbständigen Person geworden ist. Ihre Freundschaft mit Miron Bialoszewski, einem etwas exzentrischen Menschen, Dichter und Prosa-Autoren, bringt frischen Wind in ihr Leben.

Mirons Unbeholfenheit im Alltag aktiviert und bestärkt Jadwiga in ihrem neugewonnenen Selbstvertrauen. Sie wird seine Sekretärin, macht Tonaufzeichnungen seiner Texte und schreibt sie später nieder. Der Dichter bedankt sich bei ihr sowohl durch literarische Beratung als auch durch Korrekturen ihres Tagebuches. Aber auch Mirons Schaffen wird von dieser Freundschaft inspiriert. Die beiden brauchen einander nicht nur aus beruflichen Gründen, es ist auch ein tieferes psychologisches Bedürfnis, das aus ihren komplexen Lebensstrukturen resultiert.

Auszeichnungen:

Polnisches Filmfestival in Gdynia 2005:

  • Preis für die beste weibliche Darstellerin – für Krystyna Janda
  • Preis des Vorstandes des Polnischen Fernserers
  • Journalistenpreis

Preis des Polnische Kultursenders "TVP KULTURA" - Film des Jahres
Karlove Vary, Intern. Filmfestival - Schauspielerpreis

Hintergrund:

Basierend auf dem Tagebuch von Jadwiga Stanczakowa, erzählt der Film eine wahre Geschichte über eine schwierige Beziehung zwischen dem berühmten, exzentrischen Dichter Miron Bialoszewski und seiner blinden Sekretärin.

Regie
Drehbuch
Andrzej Baranski (basiert auf dem Buch von Jadwiga Stańczakowa "Tagebuch zu zweit")
Kamera
Dariusz Kuc

Darsteller: Krystyna Janda, Andrzej Hudziak, Igor Przegrodzki, Arkadiusz Detmer, Monika Obara, Witold Skaruch

 
     
     
 

Andrzej Baranski - Geb. 1941 in Pińczów.

Regisseur und Drehbuchautor. Absolvent des Regiestudiums in Lodz (1973). Autor von über 30 Kurzfilmen, u.a.: "Konstruktion" und "Auf Reisen" (Preis des Vizeministers f. Kunst und Kultur, 1980); "Aufsatz" (Auszeichnung des Jury und FIPRESCI-Preis beim MFFK Oberhausen '80); "Geschichte eines Soldaten" (Bronzener Lajkonik beim OFFK Kraków '82); "Auf den Spuren von Tadeusz Makowski" (Silberner Pegasus - Festival der Filme über Kunst Zakopane '82); "Ohne Titel" (I. Preis im Polnischen Wettbewerb für Animation Krakau '83); "Illusion in der Kunst" (II. Preis Festival Ronda '83 und Preis von Bronislaw Chromy, Festival der Filme über Kunst Zakopane '84); "Kabaret"; "Fremde Kinder"; "Das Vergehen" (Preis von Bronislaw Chromy, Festival der Filme über Kunst Zakopane '86).