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26.04
MI

20.00 Uhr
Cinecitta

Drama, Polen 2002

  Zmruż oczy / Kneif die Augen zu
Regie Andrzej Jakimowski  

 

Produktion Opus Film (Lodz)  

Warum bloß ist das zehn jähriges Mädchen von dem gut situierten zu Hause weg gelaufen? Warum ausgerechnet zu seinem ehemaligen Lehrer, einem Außenseiter, der ein verlassenes Landwirtschaftskombinat bewacht? Ist er ein Verlierer, oder eher ein Philosoph? Sucht die rebellische Tochter bei diesem Sonderling nach etwas, was sie von ihrem Eltern nicht bekommt? Durch den langsamen, poetischen Rhythmus der Geschichte, durch die wunderschönen Bilder, groteske Dialoge und ausgezeichnete Schauspieler entschschliesst sich vor den Augen der Zuschauer eine verborgene Welt, zwischen der Realität und einem Märchen.

Zbigniew Zamachowski, Hauptdarsteller in dem Film, bekennt dem deutschem Publikum aus Filmen "Der Pianist" von Roman Polanski, "Unkenrufe" (Deutschland/Polen 2005) nund "Lichter" (Deutschland 2002) ist einer der erfolgreichsten und meistbeschäftigten Schauspieler in Polen seit den 1990er Jahren.

Preise:

  • Sonderpreis der Jury und der Preis für Regiedebüt auf dem POLNISCHEN SPIELFILMFESTIVAL in Gdynia, 2003
  • Silberne Traube in Łagów
  • FIPRESCI-Preis in Mannheim
  • der "Reisepass" der Zeitschrift "Polityka"
Dauer 88 Min.
Drehbuch Andrzej Jakimowski
Musik Tomasz Gąssowski
Kamera Adam Bajerski,
Paweł śmietanka

Darsteller:
Zbigniew Zamachowski,
Andrzej Chyra,
Małgorzata Foremniak,
Andrzej Mastalerz,
Olga Prószyńska,
Rafał Guźniczak.

 

 

 

 

 
     
     
     
 

Andrzej Jakimowski, geb. 1963.
Absolvent der Philosophie an der Universität in Warschau und Regie an der Hochschule für Radio und Fernsehen in Kattowitz. Er hat u.a.: „Nachschall” - kurzer Spielfilm (I. Preis für den besten Film auf dem Internationalen Festival der Jazz-Filme Jazz Film Salon in Warschau 1991) sowie Dokumentarfilme „Die Stadt der Schatten” (Hautpreis auf dem Internationalen Festival der Ethnischen Filme und Programme „At Home” in Krakau), „Kling, kling”, „Wilcza-Strasse 32”, (Hauptpreis „Greiff” auf dem Dokumentarfilm-Wettbewerb in Stettin 1999) gedreht. Sein Spielfilmdebüt „Kneif die Augen zu” wurde in Polen von über 100.000 Zuschauern gesehen. Der Film erhielt u.a. den Sonderpreis der Jury und der Preis für Regiedebüt auf dem FPFF Gdingen 2003, die Silberne Traube in Łagów, den FIPRESCI-Preis in Mannheim sowie den in Polen sehr geschätzten „Paszport Polityki” - „Passport” der Zeitschrift „Polityka”.