navi3x1.gif
   
24.04
Do

20.00 Uhr
Cinecitta

Jasminum

Spielfilm, Polen 2006


Der in der Gegenwart angelegte Film erzählt eine geheimnisvolle und märchenhafte Geschichte. Die in einem Kloster lebenden Mönche besitzen wundervolle Eigenschaften: jeder von ihnen riecht nach einer anderen Blüte… Eine an den realismo magico, die südamerikanische Erzählmethode erinnernde Geschichte, in der die Realität von übernatürlichen Elementen durchflutet wird. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines kleinen Mädchens – Eugenia erzählt. Das Erscheinen des Mädchens zusammen mit ihrer Mutter, einer Bildrestauratorin, mitten im geregelten Klosterleben bringt einiges durcheinander...

Ein Film, der Wärme und Lebensbejahung ausstrahlt, mit unvergesslichen Rollen von Janusz Gajos und Wiktoria Gąsiewska als Eugenia.

Regie

Jan Jakub Kolski
Produktion
MS FILMS, TVP
Dauer
103 Min.
Drehbuch
Jan Jakub Kolski
Musik

Zygmunt Konieczny

Kamera

Krzysztof Ptak

Darsteller:

Adam Ferency als Pater Kleofas, Grażyna Błęcka-Kolska als Natascha, Cezary Łukasiewicz als junger Pater Czeremcha, Krzysztof Globisz als Bürgermeister, Remigiusz Kubiak als Koch, Janusz Gajos Bruder als Zdrówko \Franciszek Pieczka als Heiliger Rochus, Wiktoria Gąsiewska als Gienia, Grzgorz Damięcki als Bruder Śliwa, Patrycja Soliman als Jasminum, Bogusław Linda als Schauspieler Zeman, Marta Dąbrowska als Engelsfrau

Preise und Auszeichnungen

  • Festival des Polnischen Spielfilms in Gdynia 2006:
    Preis der Jury
    Preis für Szenenbild

  • 2007: 9 Nominierungen für Preise der Polnischen Filmakademie „Adler“:
    Bester Film, Beste Regie – Jan Jakub Kolski, Bester Hauptdarsteller – Janusz Gajos, Bester Nebendarsteller – Adam Ferency, Beste Kamera – Krzysztof Ptak, Beste Filmmusik – Zygmunt Konieczny, Bestes Szenenbild Joanna Doroszkiewicz, Beste Kostüme – Ewa Helman, Bester Ton – Jacek Hamela

    Stauen in den Kategorien: Bester Hauptdarsteller, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste Musik, Beste Kostüme, Bester Ton sowie Publikumspreis.


 
     
     
     
 

Jan Jakub Kolski

(* 29. Januar 1956 in Breslau) ist Autor zahlreicher Kurzfilme, Dokumentarfilme, Spielfilme und Theateraufführungen. Autor eines Erzählbandes JANCIO WODNIK I INNE NOWELE / JANCIO, DER WASSERMANN, UND ANDERE ERZÄHLUNGEN und eines Romans KULKA Z CHLEBA / BROTKÜGELCHEN. Außerdem ist er Höhlenforscher. In seinen ersten von insgesamt zwanzig Dokumentarfilmen präsentierte er die Schönheit der alpinen Höhlen. Außerdem filmte er polnische Parks und Naturschutzgebiete. Sein Film ŁADNY DZIEN / SCHÖNER TAG (1988), der die Geschichte eines alten Bauernpaares erzählt, das sich um ein altes Pferd kümmert, war bereits ein erster Blick in jene Welt, die Kolski später in seinen Spielfilmen entwerfen sollte. Eine andersartige Welt, vor deren ländlich-phantastischer Szenerie sich geheimnisvolle und magische Dinge abspielten. 1995 erhielt Kolski den Preis der Zeitschrift "Polityka" "für seine Originalität und für die Neuentdeckung der polnischen Provinz". Seit 2000 ist Kolski Mitglied der Europäischen Filmakademie. PORNOGRAFIA lief 2003 als offizieller Wettbewerbsbeitrag auf dem Internationalen Filmfestival von Venedig.