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C I N E C I T T A

DI., 13.05.2014
20 Uhr

Papusza

PL 2013
Regie: Joanna Kos-Krauze,
Krzysztof Krauze
Dauer: 131 Min.
Drehbuch: Joanna Kos-Krauze,
Krzysztof Krauze
Kamera: Krzysztof Ptak,
Wojciech Staroń
Produktion: Argomedia, Telewizja
Polska - Agencja Filmowa, Canal+
Polska, Studio Filmowe Kadr
Musik: Jan Kanty Pawluśkiewicz
Darsteller: Jowita Budnik,
Zbigniew Waleryś, Antoni Pawlicki,
Artur Steranko, Sebastian Wesołowski, Patryk Dytłow,
Leokadia Brzezińska, u. a.

„Papusza“ erzählt die Geschichte der Roma-Dichterin Bronisława Wajs. Papusza („Puppe“)
wurde das Mädchen von seiner Mutter genannt. Als Papusza geboren wurde, prophezeiten ihr die Roma-Frauen, dass „sie allen großen Stolz oder große Scham“ bringen wird. Viele Jahre später, als sie von den Roma verstoßen und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde, sagte sie: „Hätte ich nicht schreiben gelernt, wäre ich glücklich geworden“. Der Film basiert auf der wahren Lebensgeschichte der ersten Dichterin der polnischen Roma, die für ihren Ruhm einen sehr hohen Preis zahlte.

Die Regisseure Joanna und Krzysztof Krauze (sie waren bereits bei der Polnischen Filmwoche 2007 in Nürnberg zu Gast) drehten einen poetischen, in betörenden schwarz-weißen Bildern gehaltenen Film, der an alte Ansichtskarten erinnert. Er flüchtet jedoch nicht vor schwierigen Fragen und ist mitnichten ein romantisches Bild des „Zigeunerlebens“.