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Fuchsenwiese 1, 91054 Erlangen

Lullaby (Kołysanka)
Komödie, PL 2010, 95 min,
Regie: Juliusz Machulski, OmdU
Unter rätselhaften Umständen verschwinden in einer malerischen Ortschaft nach und nach die Bewohner sowie die zugereisten Gäste. Eine leichte und unterhaltsame Parodie auf Gruselfilme, mit einer Vampirfamilie in der Hauptrolle und sehr polnischer Realität im Hintergrund – gedreht von Juliusz Machulski, Autor solcher kultigen Filme wie „Seksmisja”, „Vabank”, „Kiler” und „Vinci”.

2.5., Do. , 20 Uhr

Crulic: Der Weg ins Jenseits (Crulic: Droga na drugą stronę)
Animationsfilm, Rumänien, PL 2011,  72 min.,
Regie: Anca Damian, OmeU
Ein außergewöhnlicher Animationsfilm, der schildert, wie ein Mensch zu den Akten gelegt wird. Die erschreckend wahre Geschichte von Claudiu Crulic, der 2007 in Krakau unschuldig in Haft gerät. Dem 33 Jahre alten Rumänen wird vorgeworfen, einem wichtigen polnischen Richter die Brieftasche gestohlen zu haben. Aus Protest gegen seine Verurteilung tritt er in Hungerstreik, doch sein Appell an die Behörden bleibt ungehört... Die Stimme des Erzählers stammt von dem bekannten Schauspieler Maciej Stuhr.

3.5., Fr. , 20 Uhr

Sexmission (Seksmisja)
Komödie, PL 1983, 116 min,
Regie: Juliusz Machulski, OmdU
Ganze Generationen in Polen sprechen Dialoge aus diesem Film frei nach – KULT! Die Wissenschaftler Max und Albert nehmen an einem Experiment teil und lassen sich einfrieren, um drei Jahre später wieder aufgetaut zu werden. Als sie erwachen, können sie zunächst ihr Glück nicht fassen. Zwar sind sie fast 50 Jahre zu spät dran, aber die Welt hat sich verändert: Frauen, wohin man sieht. Bald wird klar: Männer werden nicht mehr gebraucht, denn der Nachwuchs kommt aus der Retorte.

4.5., Sa. , 20 Uhr

Sieniawka
D / PL 2013, 126 min.,
Regie: Marcin Malaszczak, OmdU
Ein ruhiger Berlinale-Beitrag mit einem Hang zum Unkonventiellen, Verrückten und scheinbar Anormalen. Sieniawka ist ein kleines Dorf im Grenzgebiet zwischen Polen, Deutschland und Tschechien, bekannt für seinen Grenzübergang – und für eine lokale Psychiatrie. Kaum mehr als eine Autostunde von Berlin entfernt, existiert hier ein Leben auf einem fremden Stern. „Die experimentelle Mischung aus Science-Fiction und Dokudrama stellt eines der originellsten Debüts bei der Berlinale dar. Malaszczaks künftige Karriere ist die genaue Beobachtung wert; ein frisches neues Talent, das noch seine Stimme sucht (Hollywoodreporter.com)

5.5., So. , 20 Uhr

Richtung Nowa Huta
AT 2012, 78 min.,
Realisation: Dariusz Kowalski, OmdU
Nowa Huta, die 1949 aus dem Boden gestampfte Stahlarbeiterstadt bei Krakau, sollte damals die sozialrealistische Ideologie verkörpern und ein Gleichgewicht zum katholisch-konservativen Krakau schaffen. Dariusz Kowalski, geboren 1971, verließ Nowa Huta, die Stadt, die heute ein Stadteil Krakaus ist, als Jugendlicher und nimmt seine und die Geschichte der Stadt nach Jahren so gekonnt wie humorvoll in den Blick. Er lebt und arbeitet in Wien, wo er sein Studium für visuelle Mediengestaltung an der Universität für angewandte Kunst absolvierte.

7.5., Di. , 19 Uhr

Animationsfilme
LUCKY DAY FOREVER, PL 2011, Regie, Drehbuch:
Alek Wasilewski , 16 min., OmeU. “Prol 514“ träumt davon, zu der elitären Klasse der Weissen aufsteigen zu können, die ewig jung, glücklich und schön ist. Eines Tages werden seine Wünsche wahr… DIE MASKE // MASKA, PL 2010, Regie, Drehbuch: Brüder Quay, 24 min., OmeU. Eine mehrfach ausgezeichnete Puppenanimation, frei nach einer Erzählung von Stanisław Lem, mit Musik von Krzysztof Penderecki. Die schöne Duenne wurde erschaffen um eine Aufgabe zu erfüllen – doch unerwartet sieht sie sich vor eine Wahl gestellt zwischen Pflichtgefühl und der Liebe zu ihrer Opfer. SNĘPOWINA, PL 2011, Regie, Drehbuch: Marta Pajek, 14 min., ohne Dialoge. Ein Traum ereignet sich in uns, aber ohne unsere Mitwirkung. Nach dem Aufwachen glauben wir, unsere Welt wieder zu beherrschen. Der Titel besteht aus einem Wort, der eine Mischung aus „Traum“ und „Nabelschnur“ bildet. LABIRYNT, PL 1962, Regie, Drehbuch: Jan Lenica, 16 min., ohne Dialoge. Ein Abenteuer in einer Fantasiestadt, ein Meilenstein der polnischen Kinematografie und Animationskunst. RASIERMESSER //BRZYTWA, PL 2009, Regie, Drehbuch: Grzegorz Koncewicz, 10 min., ohne Dialoge. Grusel-Komödie, in einem altmodischen Stil gehalten. LIEBLING, ICH HABE DIE KATZEN GETÖTET, PL 2012, 5,55 min., OmdU. Text Dorota Masłowska, Übersetzung Olaf Kühl, Stimmen: Wojciech Mann und Dorota Masłowska, Drehbuch: Marcin Nowak, Übersetzung Olaf Kühl, Produktion Noir sur blanc & Marcin Nowak. Eine poetische Impression zum neusten Buch von Dorota Masłowska.

7.5., Di. , 21 Uhr, Eintritt frei

Herkules (Dokumentarfilm, PL 2004, 25 min, OmeU)
Herkules zieht in die Welt (Herkules wyrusza w świat)
Dokumentarfilm, PL 2005, 50 Min, Regie Lidia Duda, OmeU
Die ergreifende Dokumentation über den 12jährigen Jungen, der mit dem Sammeln von Schrott seinen Eltern hilft, brachte der Regisseurin den Hauptpreis beim Krakauer Filmfestival – und dem Jungen eine ungewöhnliche Wendung im echten Leben: ein junges Paar aus Warschau lädt ihn zum gemeinsamen Urlaub an der Ostsee ein. Diese Reise wird zum Inhalt des zweiten Filmes.

8.5., Mi. , 19 Uhr

 
 

 

 

 
8.5. Mi


21.00 Uhr

Abschlusskonzert der Filmwoche in Erlangen
PAULA & KAROL

Support: ERIC SHOVES THEM IN HIS POCKETS