navi3x1.gif
   

3.5 – 9.5.2012                  Kulturzentrum E-Werk Erlangen
Fuchsenwiese 1

Donnerstag, 3.5.2012, 19 Uhr
Zero
Spielfilm, Polen 2009
Regie: Pawel Borowski, mit Robert Więckiewicz, Bogdan Koca, Dauer: 110 Min.

Wie in dem Spruch über den Flügelschlag eines Schmetterlings, der imstande ist, eine Umweltkatastrophe am anderen Ende der Welt auszulösen, verursacht ein zögerliches „Ja“ am Telefon eine Kaskade von Ereignissen.

Freitag, 4.5.2012, 19 Uhr
Pakete der Solidarität
Dokumentarfilm, D/P 2011
R: Lew Hohmann, Dauer: 45 Min.

Im Sommer 1980 steht Polen vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Die Versorgungslage spitzt sich dramatisch zu. Bestürzt durch die Bilder aus Polen ergreifen viele Deutsche die Initiative. Der Film „Pakete der Solidarität” erzählt von diesem Akt der Solidarität, der sich binnen weniger Monate in eine Volksbewegung verwandelte. 

Eintritt frei  

Samstag, 5.5.2012, 19 Uhr
Tschüss DDR!
Über Warschau in die Freiheit
Dokumentarfilm, P 2009, Regie: Krzysztof Czajka, Dauer: 55 Min.
Der Film erzählt ein fast vergessenes Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte. Im historischen Wendejahr versuchten DDRBürger nicht nur über die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Prag und Budapest auszureisen, sondern fanden auch über Warschau den Weg in die Freiheit.
Sonntag, 6.5.2012, 19 Uhr
Ekel
Spielfilm, GB 1965
Regie: Roman Polanski, mit Catherine Deneuve, Ian Hendry, Dauer: 104 Min.

Carol, die bei ihrer Schwester wohnt, zieht sich nach deren Abreise aus ihrer als feindlich empfundenen Umgebung in die
leere Wohnung zurück – die nun zur Schreckenskammer mutiert. Hier tun sich Risse in den Wänden auf, ein Hasenkadaver verwest im Wohnzimmer...

Der Film bildet den Auftakt der sogenannten Mieter-Trilogie von Roman Polanski, die später mit Rosemary’s Baby (1968) und Der Mieter (1976) fortgesetzt wurde. In allen drei Filmen wird eine Wohnung zum Schauplatz einer Horrorgeschichte.

Ekel war die erste englischsprachige Produktion des polnischen Regisseurs und markierte seinen Durchbruch in den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Gleiches gilt auch für die Hauptdarstellerin Catherine Deneuve.

Sonntag, 6.5.2012, 21 Uhr
Animationskurzfilme
vom mehrfach preisgekrönten Krakauer Künstler Bartek Kulas

Der Traum / Sen (2001 - 4.15 min);
Alleine / Sama (2001 -3.20 min.);
Panopticum / Panoptikum
(2002 - 7.20 min.);
Party (2002 - 5.25 min);
Ersatz (2003 - 6 min);
Liebesfelsen / Skała milosci
(2005 – 4 min);
Der Fluch von Millhaven (2010 - 6.50 min),

Dauer: 34 Min.,Eintritt frei

Montag, 7.5.2012, 18.30 Uhr
Sommer auf dem Land
Komödie/Drama, D/P 2010
Regie: Radek Wegrzyn, mit: Bogdan Zbigniew Zamachowski, Anna Agata Buzek, Dauer: 90 Min.
Bogdan ist ein international gefeierter Konzertpianist, doch nach dem Tod seiner Frau Iza kehrt er der großen Bühne den Rücken. Er zieht sich auf den beschaulichen Bauernhof seiner Mutter zurück und ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal. Eines Tages macht er jedoch eine alles verändernde Entdeckung.
Montag, 7.5.2012, 20.30 Uhr
Auf Wiedersehen Amerika
Komödie, BRD/Polen 1993
Regie: Jan Schütte, mit: Josh Kornbluth, Christa Berndl (Zofia Steinmann), Dauer: 86 Min.
Seit über 30 Jahren lebt Isaak in Brooklyn. Sein bester Freund heißt Moshe und ist mit der resoluten Polin Genovefa verheiratet.
Mit ihrer Schiffsreise nach Polen beginnt eine Odyssee, die das Leben der drei verändern wird.
Dienstag, 8.5.2012, 19 Uhr
Elles. Das bessere Leben
Drama, F 2011
Regie: Malgorzata Szumowska, mit: Juliette Binoche, Anais Demoustier, Dauer: 96 Min.
Anne ist eine Journalistin aus Paris und arbeitet an einem Artikel über junge Studentinnen, die ihr Geld als Begleitdamen verdienen.
Während der Gespräche mit den unabhängigen Frauen beginnt sie immer mehr ihre eigenen Konventionen in Bezug auf Geld, Familie und Sex zu hinterfragen.
Malgorzata Szumowska (* 26. Februar 1973 in Krakau) ist eine polnische Filmregisseurin.

Malgorzata Szumowska ist eine polnische Filmregisseurin. Zwei Mal erhielt sie für ihre Filme die Nominierung für den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Entdeckung des Jahres. 2008 stellte sie ihren Film 33 Szenen aus dem Leben mit Julia Jentsch auf dem Filmfestival von Locarno vor und erhielt den Spezialpreis der Jury.

Dienstag, 8.5.2012, 20.30 Uhr
Sommer auf dem Land
Komödie/Drama, D/P 2010
Regie: Radek Wegrzyn, mit: Bogdan Zbigniew Zamachowski, Anna Agata Buzek, Dauer: 90 Min.

Bogdan ist ein international gefeierter Konzertpianist, doch nach dem Tod seiner Frau Iza kehrt er der großen Bühne den Rücken. Er zieht sich auf den beschaulichen Bauernhof seiner Mutter zurück und ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal. Eines Tages macht er jedoch eine alles verändernde Entdeckung.

Mittwoch, 9.5.2012, 18.30 Uhr
Schneeweiß und Russenrot
Drama, Polen 2009
Regie: Xawery Żuławski, mit: Sonia Bohosiewicz, Roma Gąsiorowska, Dauer: 108 Min.

Mit viel Wortwitz beschrieb Dorota Maslowska in ihrem Buch bissig und provokant die Realität, die sie um sich sah: um eine damals 18jährige Abiturientin, Bewohnerin einer Plattensiedlung. Die Verfilmung überspitzt die Handlungen, treibt sie noch weiter ins Surrealistische und entblößt so die Manipulationen, denen die junge Generation ausgesetzt ist.

 

Mittwoch, 9.5.2012, 20.30 Uhr
Das Messer im Wasser
Spielfilm, Polen 1962
Regie: Roman Polanski, mit Leon Niemczyk, Zygmunt Malanowicz, Dauer: 90 Min
MUSIK: KRZYSZTOF KOMEDA

Der arrivierte polnische Sportjournalist Andrzej und seine Ehefrau Krystyna fahren zu den Masurischen Seen, um den
Sonntag auf ihrem Segelboot zu verbringen. Unterwegs nehmen sie einen Anhalter mit. Andrzej will seiner von ihm enttäuschten
Frau demonstrieren, dass er dem Jüngeren überlegen ist. Es kommt zu einem Psychoduell zwischen den beiden
um Krystyna buhlenden Männern. (D. Wunderlich)


Der polnische Regisseur Roman Polanski erregte mit seinem Erstlingswerk sowohl in Europa als auch in den USA Aufmerksamkeit, wo es ein Szenenbild aus Das Messer im Wasser auf das Cover des Time Magazine schaffte. Der Film war für ihn der Startpunkt seiner internationalen Karriere und zeichnete bereits die Themen seiner großen Erfolge vor: die psychologisch genaue Zeichnung der Figuren, die Untersuchung von gesellschaftlichen Abhängigkeiten und von gegenseitigen Anhängigkeiten in Beziehungen.