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Ich heiße Ki
KI

Di., 24.4.2012


C I N E C I T T A

PL 2011
Regie: Leszek Dawid

Produktion: Skorpion Arte

Dauer: 99 Min.

Drehbuch: Paweł Ferdek, Leszek Dawid
Kamera: Łukasz Gutt

Darsteller: Roma Gąsiorowska,
Adam Woronowicz, Kamil Malecki,
Krzysztof Ogłoza, Sylwia Juszczak,
Agnieszka Suchora, Krzysztof Globisz

Eine junge Mutter dieser Art hat es im polnischen Kino noch nicht gegeben. Ki möchte nicht darauf verzichten, sich selbst zu verwirklichen, auch wenn sie ihre ganze Umwelt dafür rücksichtslos einspannen muss. Sie versucht zwar, ihren Mutterpflichten so gut wie sie kann nachzukommen – es geschieht jedoch entgegen dem Stereotyp der typisch polnischen Mutter, der „Matka Polka“, die ihr ganzes Leben den Kindern zu opfern hat. Im modernen Polen jedoch – und auch sonst in Europa – ist sie immer seltener anzutreffen.

Leszek Dawid (Regisseur): „Ki ist faszinierend und verführerisch, aber gleichzeitig macht sie mir Angst. Sie will Künstlerin sein, aber es ist nicht wirklich Kunst, was sie macht. Es ist einfach ihre Art zu sagen, was ihr wehtut. Nämlich dass sie ihr Muttersein so empfindet, als säße sie in einem Käfig und ihr kleiner Sohn sei der Wächter, der auf sie aufpasst. Ich glaube, dass man Ki überall treffen kann, es gibt viel mehr Kis als man denkt. Da wir das aber nicht wahrhaben wollen, denken wir, sie ist nur eine extreme Filmfigur.“