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Der Regisseur des Films „Kneif die Augen zu“ – des in den letzten Jahren sehr häufig preisgekrönten polnischen Spielfilms, den Sie vor zwei Jahren bei uns sehen konnten, drehte nun einen Film darüber, wie man das Schicksal auffordern kann, es betrügen oder aber auch mit der Vorsehung Vabanque spielen kann. Intelligenter Humor, positive Vibrationen und die Magie dieses Films lassen abwechselnd Trauer- und Freudentränen fließen. Die fantastischen Dialoge und die unglaubliche schauspielerische Leistung des kleinen Damian Ul als Stefek bleiben lange im Gedächtnis.
Der sechsjährige Stefek lebt mit dem Kopf in den Wolken. Das bisschen Wirklichkeit, das er braucht, träumt er sich zurecht. Er schließt kleine Verträge mit dem Schicksal und geht auch keiner Notlüge aus dem Weg. Am Liebsten hängt er auf dem Bahnhof herum oder er begleitet seine 17-jährige Schwester Elka, wohin er nur kann. Auch bei ihren Rendez-vous kreuzt er manchmal auf oder quetscht sich zwischen sie und ihren Verehrer auf das Motorrad. Auf dem Bahnsteig der kleinen Station mit zwei Gleisen beobachtet er einen Mann, der immer in letzter Minute den Zug in die nächste Stadt erwischt. Stefek vermutet, dass dieser Mann sein Vater ist, den er nie kennen gelernt hat..Mit seinen Tricks lockt er ihn fast bis zum Laden der Mutter. Ein lakonisch und locker erzählter Film über die Kraft der kindlichen Phantasie. Zugleich ein poetisches Zeitportrait der polnischen Provinz.
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Regie
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