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28.04.
2010

Mi

20.00 Uhr
Cinecitta

Schneeweiß und Russenrot
    ////   Wojna polsko-ruska
PL 2009


Dorota Maslowskas Buch „Schneeweiß und Russenrot“ („Wojna polsko-ruska pod flaga bialo-czerwona”), das literarische Phänomen der letzten Jahre, löste eine Kontroverse aus, wie es sie bis dahin in Polen noch nicht gegeben hatte. Mit viel Wortwitz beschrieb Maslowska bissig und provokativ die Realität, die sie um sich sah – um eine damals 18jährige Abiturientin, Bewohnerin einer Plattensiedlung. Sie kreierte dafür eine originelle, unverkennbare Sprache, in Anlehnung an den Jugendslang, vermischt mit den allgegenwärtigen Flosken des Neusprech aus Fernsehen und Werbung. Die Verfilmung durch den jungen, nicht wenig zornigen Regisseur überspitzt die Darstellungen, treibt sie noch weiter ins Surrealistische und entblößt so die Täuschungen und Manipulationen, denen die junge Generation ausgesetzt ist.

“Ich zertrümmere die Sprache in ihre Bestandteile, um sie neu zusammenzusetzen und zu sehen, was daraus wird”, sagt Dorota Masłowska, die sich im Film selbst spielt, über ihre eigene Kunst. Die kongeniale Übertragung des Textes und jetzt auch der Filmdialoge ins Deutsche übernahm der preisgekrönte Übersetzer Olaf Kühl.

Regie

Produktion

Film Media SA

Dauer
108‘
Drehbuch

Xawery Żuławski

Musik

Jan Komar , Filip Kuncewicz, Jarosław Karczmarczyk

Kamera

Marian Prokop

Darsteller:
Borys Szyc , Roma Gąsiorowska, Maria Strzelecka, Sonia Bohosiewicz, Magdalena Czerwińska, Anna Prus, Dorota Masłowska, Michał Czernecki, Bartłomiej Firlet, Ewa Kasprzyk, Piotr Więcławski, Ireneusz Kozioł, Robert Sikorski, Andrzej Czułowski, Jacek Samojłowicz, Bogusz Bilewski Jr, Marta Kownacka, Agata Wątróbska, Rafał Iwaniuk, Stanisław Wolski, Sylwia Dziedzic, Kalina Strzelecka, Kaj Żuławski, Sławoj Jędrzejewski, Bodo Kox, u.A.

 


 
     
     
 

 

 

 
 

Regisseur Xawery Żuławski

Sohn der Schauspielerin Malgorzata Braunek und des Regisseurs Andrzej Żuławski, studierte Regie in der Filmhochschule Lodz, Diplom 1995. Mehrere Jahre bereitete er seinen Debütfilm "Chaos". Sein zweiter Film, „Schneeweiß und Russenrot“ erhielt 23 Preise auf verschiedenen polnischen Festivals und Wettbewerbs - und gilt als eine Produktion, die nur von dem polnischen Publikum verstanden werden kann.