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27.04.
2010

Di

20.00 Uhr
Cinecitta

Klein Moskau    ////   MaŁa Moskwa PL 2008


In der ostpolnischen Stadt Legnica, „Klein Moskau“ genannt, befand sich die größte Garnison der sowjetischen Truppen in Osteuropa. Im Jahre 1967 leben dort Russen und Polen, durch Mauern und Verbote streng voneinander getrennt. Sie lieben, träumen und leiden – denn es sind Zeiten, in denen über alles, auch über die intimsten Angelegenheiten, das russische Imperium entscheidet. Ein grossartiges Liebesdrama, in dem der Zuschauer alle Zutaten gut gemachten Unterhaltungskinos findet: verbotene Liebe, große Emotionen, unüberwindbare Schicksalschläge, Freude und Tränen.

„Klein Moskau“ gewann das Filmfestival in Gdynia 2008, was zu einer großen Kontroverse führte. Viele Kritiker fanden den Film zu konventionell und meinten, dass vielmehr der Film „33 Szenen“ von Malgorzata Szumowska den ersten Preis verdiente. Es entbrannte eine große Diskussion darüber, welche Art von Kino das Filmfestival prämieren soll: ein „Kino für die Menschen“ mit den größten Chancen auf Popularität, oder eher riskante, experimentierfreudige Nischenproduktionen, die die künstlerische Entwicklung des polnischen Kinos vorantreiben können.

Regie

Produktion

Paweł Rakowski

Dauer
113 ‘
Drehbuch

Waldemar Krzystek

Musik

Zbigniew Karnecki

Kamera

Tomasz Dobrowolski

Darsteller:
Svetlana Khodchenkova, Lesław Żurek, Dimitrij Uljanov, Elena Leszczyńska, Artem Tkachenko, Jurij Itskov, Aleksiej Gorbunov, Andrzej Grabowski, Edwin Petrykat, Teresa Sawicka, Krzysztof Dracz, Przemysław Bluszcz, Agata Meilute, Waldemar Raźniak, Oksana Pryjmak, Konstantin Karno, Vadim Afanassiev, Robert Mazurkiewicz, Janusz Chabior, Wiktoria Gorodecka, Agnieszka Przepiórska, Paweł Paprocki, Wiesław Cichy

 


 
     
     
 

 

 

 
 

Regisseur Waldemar Krzystek

Waldemar Krzystek, polnischer Regisseur und Drehbuchautor, wuchs in Legnica auf und machte dort das Abitur. Er studierte Polonistik an der Universität Breslau und schloss anschließend ein Filmregiestudium an der Schlesischen Universität in Katowice an. Das Diplom für sein Regiestudium erhielt er 1981.

Hauptthema seines Filmschaffens ist die Geschichte seiner Heimatstadt Legnica. Seine bekanntesten Filme sind W zawieszeniu mit Krystyna Janda und Jerzy Radziwilowicz aus dem Jahr 1987 und Mala Moskwa aus dem Jahr 2008. Der Film W zawieszeniu beschäftigt sich mit Legnica in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Mala Moskwa erzählt als Melodram die Liebesgeschichte einer sowjetrussischen Ehefrau eines Offiziers, die sich in Legnica in einen jungen polnischen Offizier verliebt. Diese Geschichte spielt im Sommer 1968, kurz bevor die Sowjetunion in der Tschechoslowakei gegen den Prager Frühling interveniert. Für Mala Moskwa erhielt er 2008 auf dem Polnischen Filmfestival in Gdynia den Hauptpreis. Der Film wurde außerdem mit fünf polnischen Filmpreisen ausgezeichnet.